Vegane Knoblauchsauce: Cremig und würzig in 10 Minuten
Ob beim Grillabend in Österreich, zum selbstgemachten Döner oder als Dip beim Gartenparty-Buffet - diese cremige vegane Knoblauchsauce aus Cashews ist der Allrounder, den du immer griffbereit haben willst. Mit ihrer samtigen Textur und dem intensiven Knoblaucharoma passt sie zu Falafel, Wraps, gegrilltem Gemüse und frischem Fladenbrot.
Die Cashew-Basis sorgt für natürliche Cremigkeit ohne tierische Zutaten. Wer es nussfrei braucht, kann einfach Sonnenblumenkerne verwenden - schmeckt genauso gut. In 10 Minuten fertig!
Tipps für die perfekte Knoblauchsauce
- Cashews richtig einweichen: Für eine besonders cremige Sauce die Cashews mindestens 4 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Bei Zeitdruck funktioniert auch 30 Minuten in kochendem Wasser.
- Hochleistungsmixer ideal: Ein starker Mixer sorgt für die seidigste Konsistenz. In einer normalen Küchenmaschine wird die Sauce etwas gröber, aber immer noch lecker.
- Knoblauch-Intensität: Die Sauce schmeckt am ersten Tag sehr intensiv. Nach einem Tag im Kühlschrank wird der Knoblauchgeschmack milder und runder.
- Frische Kräuter: Dill passt besonders gut zu Falafel und orientalischen Gerichten, Petersilie macht die Sauce universeller einsetzbar.
Variationen
- Döner-Style: 1-2 EL Sojajoghurt hinzufügen für extra Cremigkeit und einen Hauch Säure.
- Mediterran: Frischen Dill, etwas getrockneten Oregano und einen Schuss Olivenöl extra hinzufügen.
- Extra mild: Knoblauchzehen vor dem Mixen kurz in der Mikrowelle erwärmen (20 Sekunden) - das macht den Geschmack milder.
- Ohne Cashews: Sonnenblumenkerne oder Seidentofu als nussfreie Alternative verwenden.
Dazu passt
- Veganer Döner selbstgemacht
- Klassischer Hummus
- Vegane Fajitas
- Vegane Grillspieße
- Vegane Grillbeilagen - Übersicht
Aufbewahrung
Die Knoblauchsauce hält sich in einem verschlossenen Glasgefäß im Kühlschrank bis zu 5 Tage. Vor dem Servieren gut umrühren, da sich die Sauce leicht absetzt. Nicht einfrieren, da die Konsistenz nach dem Auftauen leidet.
Rezept
Zutaten
- 100g Cashewkerne (4 Stunden eingeweicht oder 30 Min. in heißem Wasser)
- 60ml Wasser
- 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 3-4 Knoblauchzehen (nach Geschmack)
- 1 EL Olivenöl
- 1/2 TL Salz
- 1/4 TL weißer Pfeffer
- Optional: 1 TL Apfelessig für extra Frische
- Optional: 2 EL frischer Dill oder Petersilie
Zubereitung
- Cashewkerne abgießen und gut abtropfen lassen.
- Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine geben.
- 2-3 Minuten auf höchster Stufe mixen, bis eine seidig-cremige Konsistenz entsteht.
- Zwischendurch die Seiten mit einem Spatel abschaben, damit alles gleichmäßig gemixt wird.
- Die Konsistenz nach Wunsch anpassen: Für dünnere Sauce etwas mehr Wasser hinzufügen.
- Abschmecken und bei Bedarf mehr Salz, Zitronensaft oder Knoblauch hinzufügen.
Häufige Fragen
- Wie lange hält vegane Knoblauchsauce im Kühlschrank?
- Vegane Knoblauchsauce aus Cashews hält sich in einem gut verschlossenen Glas im Kühlschrank bis zu 5 Tage. Vor dem Servieren gut umrühren, da sich die Sauce leicht absetzt. Einfrieren ist nicht empfehlenswert, da die Cashew-Textur nach dem Auftauen körnig wird.
- Kann ich vegane Knoblauchsauce ohne Cashews machen?
- Ja, als nussfreie Alternative eignen sich Sonnenblumenkerne oder Seidentofu sehr gut. Sonnenblumenkerne ebenfalls 4 Stunden einweichen, dann wie die Cashew-Variante mixen. Mit Seidentofu (ca. 200g) wird die Sauce besonders leicht und ist auch für Nussallergiker geeignet.
- Wie wird vegane Knoblauchsauce milder im Geschmack?
- Der Knoblauchgeschmack wird deutlich milder, wenn du die Sauce einen Tag im Kühlschrank ruhen lässt. Alternativ kannst du die Knoblauchzehen vor dem Mixen 20 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen oder kurz in der Pfanne rösten - das mildert die Schärfe und gibt ein nussigeres Aroma.