Vegane Rohkost-Pizza

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Der Boden dieser veganen Rohkost-Pizza entsteht aus geriebener Zucchini und gekeimter Quinoa und trocknet langsam bei niedriger Temperatur, bis er fest und leicht knusprig wird. Ganz ohne Hefe und ohne Gluten, mit frischer Tomatensauce und knackigem Gemüse obendrauf.

So gelingt der Rohkost-Pizzaboden

Der Schlüssel liegt im Auspressen der Zucchini. Bestäube sie nach dem Reiben mit Salz, lass sie 5 Minuten ziehen und drücke dann so viel Wasser wie möglich heraus. Je trockener die Zucchini, desto besser hält der Boden zusammen.

Die Quinoa vorher zu keimen ist ideal, aber nicht zwingend: Quinoaflocken funktionieren als einfacher Ersatz. Glutenfreies Mehl wie Amaranth oder Hafer bindet den Teig.

Getrocknet wird bei höchstens 42 °C für mindestens 4 Stunden. Die frische Tomatensauce aus Tomaten und getrockneten Tomaten gibt dem Boden den typischen Pizzageschmack.

Belagsideen für die vegane Rohkost-Pizza

Der Belag kommt erst kurz vor dem Servieren auf den Boden, damit er knusprig bleibt.

Wer noch mehr vegane Pizza-Inspiration sucht, wird bei der Pizza Bianca mit Dinkelvollkorn-Teig oder dem veganen Flammkuchen fündig. Für weitere Rohkost-Rezepte: der Rohkost Power Tower oder die Rohkost-Pasta mit Käsesauce.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
4 Std
Gesamtzeit
4 Std 15 Min
Portionen
2-3 Personen

Zutaten

  • 1 Becher gekeimte Quinoa (alternativ: Quinoaflocken)
  • 1 mittelgroße Zucchini, gerieben
  • 2-3 EL glutenfreies Mehl (z.B. Amaranth-, Hafermehl oÄ), mehr nach Bedarf
  • 1 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • Meersalz
  • 2-3 Tomaten
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer
  • geschnittenes Gemüse nach Belieben (z.B. Champignons, Paprika, Spinat, Frühlingszwiebel, Rucola, Mais,...)
  • frisches Oregano und andere Kräuter nach Belieben

Zubereitung

  1. Die Zucchini reiben und mit etwas Salz vermengt ca. 5min stehen lassen. Danach das Wasser auspressen und die restliche Zucchini mit den weiteren Zutaten verkneten. Nach Bedarf mehr Mehl zugeben, damit ein formbarer "Teig" entsteht.
  2. Den Teig zu mehreren Pizzaböden mit Rand formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech für min. 4h bei niedrigster Backrohrtemperatur (am besten nicht mehr als 42°C) trockenen lassen.
  3. Für die Tomatensauce alle Zutaten mixen und auf den Böden verteilen. Gut mit Gemüse und frischen Kräutern belegen und sich schmecken lassen!

Häufige Fragen

Kann ich den Rohkost-Pizzaboden ohne Dörrgerät machen?
Ja, im Backrohr geht es auch. Stell die niedrigste Temperatur ein, am besten Umluft mit einem in die Tür geklemmten Kochlöffel, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die Böden brauchen dort mindestens 4 Stunden und sollten sich am Ende fest anfühlen, ohne braun zu werden.
Wie lange hält sich die Rohkost-Pizza?
Die getrockneten Böden ohne Belag halten im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose etwa 3 bis 5 Tage. Belege sie erst kurz vor dem Servieren, sonst weicht die Tomatensauce den Boden auf. Die Sauce hält sich separat 2 bis 3 Tage.
Womit ersetze ich gekeimte Quinoa?
Quinoaflocken funktionieren als unkomplizierter Ersatz und müssen nicht keimen. Auch gekeimter Buchweizen oder Sonnenblumenkerne eignen sich als Basis, dann braucht der Teig eventuell etwas mehr Mehl, damit er formbar bleibt.
Warum bricht mein Pizzaboden auseinander?
Meist ist zu viel Wasser aus der Zucchini im Teig. Presse die geriebene Zucchini nach dem Salzen kräftig aus und gib bei Bedarf einen weiteren Esslöffel glutenfreies Mehl dazu. Wende den Boden nicht zu früh, er muss erst von unten fest sein.
Kann ich die Pizza auch warm essen?
Ja, du kannst den fertigen belegten Boden kurz bei etwa 50 Grad im Backrohr anwärmen. Dann ist er nicht mehr streng roh, schmeckt aber angenehm warm. Die frischen Kräuter und Rucola gibst du erst nach dem Anwärmen darauf.