Vegane Auberginen-Gulasch mit Polenta

Zuletzt aktualisiert:

Dieses vegane Melanzani-Gulasch ist österreichische Seelenwärme pur - herzhaft, cremig und in nur 30 Minuten fertig. Die Kombination aus Auberginen, Rhabarber und Granatapfel-Paste klingt ungewöhnlich, ergibt aber eine überraschend tiefe, leicht säuerliche Geschmacksnote, die klassische Gulasch-Aromen wunderbar ergänzt.

Vorbereiten und aufwärmen

Das Gulasch lässt sich hervorragend vorbereiten: Einfach in ein Glas abfüllen und es hält sich 2-3 Tage im Kühlschrank - oft schmeckt es am nächsten Tag noch besser, weil die Gewürze durchziehen. Einfrieren klappt ebenfalls prima (bis zu 3 Monate), Polenta aber lieber frisch dazu zubereiten.

Als Soße oder mit Beilage

Das Auberginen-Gulasch passt nicht nur zu Polenta: Als Nudelsoße auf Rigatoni oder Penne ist es ebenfalls köstlich, und mit einem guten Stück Brot wird es zum schnellen Mittagessen. Wer noch mehr vegane Gulasch-Inspiration sucht, findet sie im veganen Räuchertofu-Gulasch oder beim deftigen Fisolen-Kartoffel-Gulasch. Für ein festlicheres Hauptgericht empfehlen wir das vegane Pilz-Bourguignon - ähnlich tief im Geschmack, aber etwas aufwendiger. Wer Polenta liebt, findet weitere Inspiration im Bärlauch-Polenta-Spargel-Ragout.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
2 Personen

Zutaten

  • 1 große Tasse Polentagrieß
  • 3 Tassen Wasser
  • Brühe
  • 1 Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • 2 Stangen Rhabarber
  • 1 EL Granatapfel Paste
  • Olivenöl
  • frischer Koriander

Zubereitung

  1. Aubergine würfeln und mit Öl , Salz und gehackter Zwiebel in einem großen Topf anbraten.
  2. Geschälten und gewürfelten Rhabarber und gehackten Knoblauch nach ca. 5 min dazugeben.
  3. Weitere 5 min anbraten und immer wieder umrühren.
  4. Tomaten hinzufügen und für ca. 15 min köcheln lassen.
  5. Währenddessen 1 große Tasse Polentagrieß mit 3 Tassen Wasser und etwas Brühe aufkochen und bei schwacher Hitze ziehen lassen.
  6. Granatapfel Paste unter die Auberginen rühren und so lange auf geringer Hitze auf dem Herd stehen lassen bis die Polenta fertig ist.
  7. Mit etwas frischem Koriander garnieren.

Häufige Fragen

Kann man veganes Auberginen-Gulasch einfrieren?
Ja, hervorragend! Das Auberginen-Gulasch lässt sich in Portionsgläsern oder Gefrierdosen bis zu 3 Monate einfrieren. Polenta am besten frisch zubereiten, da sie beim Einfrieren an Konsistenz verliert. Das Gulasch direkt aus dem Kühlschrank ist nach 2-3 Tagen noch genauso aromatisch – oft sogar besser, weil die Gewürze durchziehen.
Welche Polenta eignet sich am besten?
Für dieses Gericht passt sowohl Instant-Polenta (in 5 Minuten fertig) als auch grober Polentagrieß (ca. 30-40 Minuten Garzeit). Instant-Polenta ist für Alltag ideal. Mit etwas Olivenöl oder pflanzlicher Butter wird sie besonders cremig. Wer es sämiger mag, kocht die Polenta mit Hafer- oder Sojamilch statt reinem Wasser.
Kann man den Rhabarber weglassen oder ersetzen?
Ja, der Rhabarber ist ein ungewöhnlicher Twist, aber kein Muss. Ohne Rhabarber wird das Gulasch klassischer und etwas süßlicher. Als Ersatz für die fruchtige Säure eignet sich ein Schuss Balsamicoessig, etwas Zitronensaft oder Kalamata-Oliven. Die Granatapfel-Paste gibt zusätzlich Tiefe – Granatapfelsirup ist ein guter Ersatz.
Wie macht man das Gulasch besonders sämig?
Der Schlüssel ist genug Schmorzeit: Die Auberginen wirklich gut anbraten, bis sie goldbraun sind – so werden sie weich und saugfähig. Die Tomatendose vollständig einkochen lassen. Wer es noch sämiger mag, gibt 1 EL Tomatenmark dazu oder rührt am Ende einen Teelöffel Stärke in etwas kaltem Wasser auf und mischt es unter das köchelnde Gulasch.
Was passt als Beilage statt Polenta zum Auberginen-Gulasch?
Neben Polenta passen Kartoffelknödel, Gnocchi, Vollkornreis oder einfach ein gutes Sauerteigbrot hervorragend. Als Nudelsoße auf Penne oder Rigatoni ist das Gulasch ebenfalls köstlich. Ein frischer grüner Salat rundet das Gericht zu einem vollständigen Hauptgericht ab.