Veganes Spaghetti-Eis
Im Sommer hat Spaghetti-Eis in Österreich Hochsaison – und die vegane Version gelingt zuhause genauso beeindruckend wie in der Eisdiele, mit einer einzigen Küche: Kartoffelpresse plus veganes Vanilleeis aus dem Kühlregal bei Billa, Spar oder Hofer. Oatly, Alpro und Alnatura liefern die passende Basis, die Erdbeeren haben ab Juni frisch bei Billa und Spar Saison.
Angetautes Eis und die Kartoffelpresse sind die zwei entscheidenden Schritte
Die Spaghetti-Form kommt nicht von einer Spezialmaschine, sondern von einer ganz normalen Kartoffelpresse: Das leicht angetaute Vanilleeis wird einfach hindurchgedrückt – dabei entstehen die charakteristischen langen Eis-Stränge. Wichtig ist die richtige Konsistenz: Zu weich verliert es sofort die Form, zu fest lässt es sich kaum durchdrücken. Fünf bis acht Minuten bei Raumtemperatur sind der Richtwert. Die Erdbeer-Soße übernimmt die Rolle der Tomatensauce, die geraspelte weiße Schokolade spielt den Parmesan. Dessertschalen oder flache Teller 10 Minuten vor dem Anrichten ins Gefrierfach stellen – auf kalten Schalen bleibt die Form länger erhalten.
Welche Variationen des veganen Spaghetti-Eis sind möglich?
Statt Erdbeer-Soße schmeckt auch eine Mango-Variante: 200 g Mango mit Limettensaft und einem Spritzer Ahornsirup pürieren – ergibt eine leuchtend gelbe Tropical-Version. Himbeer-Soße (frisch oder TK) funktioniert genauso und bringt eine intensivere Säure. Für eine Schoko-Variante das Vanilleeis durch Schokoeis ersetzen und mit zerbröselte Kekse statt weißer Schokolade bestreuen. Wer keine weiße Schokolade bekommt: Kokosraspeln sehen ebenfalls aus wie Parmesan und passen geschmacklich hervorragend.
Mehr Eis-Ideen für den Sommer: Das vegane Erdbeereis punktet mit drei Zutaten, die vegane Nice Cream braucht keine Eismaschine, und bei veganem Vanilleeis selbst machen zeigen wir dir die cremigste Grundbasis. Alle Techniken auf einen Blick im veganen Eis-Guide – oder für die ganze Gartenparty-Planung: vegane Gartenparty.
Rezept
Zutaten
- 500 g veganes Vanilleeis (z.B. Oatly Vanilla, Alpro Vanilla oder Alnatura)
- 300 g Erdbeeren, frisch oder TK
- 2 EL Ahornsirup
- 1 TL Zitronensaft
- 50 g vegane weiße Schokolade (z.B. iChoc oder Lovechock)
- 4 EL vegane Schlagsahne (optional, z.B. Oatly Whippable)
Zubereitung
- Vegane weiße Schokolade mit einer groben Reibe raspeln und bis zur Verwendung kalt stellen.
- Erdbeeren waschen und Strunk entfernen. Mit Ahornsirup und Zitronensaft in einem kleinen Topf aufkochen. Bei mittlerer Hitze 10-12 Minuten köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen sind. Mit einem Stabmixer glatt pürieren und vollständig abkühlen lassen.
- Das Vanilleeis 5-8 Minuten bei Raumtemperatur antauen lassen - es muss formbar sein, aber noch fest genug, um die Spaghetti-Form zu halten.
- Eine Kartoffelpresse oder Spätzlepresse mit 2-3 großen Kugeln Eis füllen. Über gekühlte Dessertschalen oder flache Teller pressen und dabei langsam kreisen, um gleichmäßige Spaghetti-Nester zu formen.
- Die abgekühlte Erdbeer-Soße großzügig über die Eis-Spaghetti geben - sie übernimmt die Rolle der Tomatensauce.
- Mit der geraspelten weißen Schokolade bestreuen, die den Parmesan imitiert. Optional mit veganer Schlagsahne garnieren.
- Sofort servieren - veganes Spaghetti-Eis schmilzt schnell!
Häufige Fragen
- Brauche ich eine Eismaschine für veganes Spaghetti-Eis?
- Nein - du kannst einfach fertig gekauftes veganes Vanilleeis verwenden, zum Beispiel von Oatly, Alpro oder Alnatura. Eine Eismaschine brauchst du nur, wenn du das Vanilleeis von Grund auf selbst herstellen möchtest.
- Welche Presse eignet sich am besten für Spaghetti-Eis?
- Eine klassische Kartoffelpresse mit runden Löchern (ca. 3-4 mm Durchmesser) funktioniert ideal und ist in jedem Haushaltswarengeschäft erhältlich. Alternativ eignet sich auch eine Spätzlepresse - die erzeugt etwas breitere Stränge und eine rustikalere Optik.
- Kann ich das Spaghetti-Eis vorbereiten?
- Das Eis selbst sollte immer frisch geformt und sofort serviert werden, da es sehr schnell schmilzt. Die Erdbeer-Soße kannst du bis zu 3 Tage im Voraus kochen und im Kühlschrank aufbewahren - das spart Zeit beim Anrichten.