Veganer Kaffee Cheesecake

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Der Kaffee Cheesecake kommt ohne Ofen aus: Ein Dattel-Nuss-Boden, eine cremige Cashew-Füllung mit Espresso und ein Swirl on top. Du brauchst nur einen starken Mixer und etwas Geduld beim Kühlen.

Cashew-Füllung mit Kokosöl

Rohe Cashews ergeben nach dem Einweichen und Mixen eine absolut glatte, reichhaltige Creme. Das Kokosöl macht sie bei Kälte fest und bei Wärme weich. Der Zitronensaft sorgt für die frische Säure.

Backen entfällt, also kann auch nichts reißen oder zusammenfallen.

Dattel-Boden, der zusammenhält

Medjool-Datteln sind feucht und klebrig genug, um den Boden ohne zusätzliches Fett zu binden. Mit getrockneten Datteln klappt es auch: 10 Minuten in heißem Wasser einweichen und gut abtropfen lassen.

Der Boden muss beim Zusammendrücken halten. Bröckelt er, gib einfach etwas mehr Datteln dazu.

Saubere Schnitte nach dem Gefrieren

Für glatte Kanten tauchst du ein Messer kurz in heißes Wasser und trocknest es gut ab. Schneide zügig durch und wiederhole das nach jedem Schnitt. Wird der Kuchen beim Schneiden weich, kommt er 30 Minuten zurück in den Gefrierschrank.

Wenn die Füllung flüssig bleibt

Direkt aus dem Mixer ist die Füllung bewusst flüssig und fließt schön in die Form. Fest wird sie erst im Gefrierschrank, nach mindestens 5 Stunden. Bleibt sie danach weich, war das Kokosöl vermutlich nicht gut eingearbeitet: Lass den Kuchen länger gefrieren.

Mehr cremige Kaffee-Desserts findest du im veganen Tiramisu und im veganen Kaffeekuchen mit Streuseln. Wer es herbstlich mag, probiert den veganen Kürbis Cheesecake.

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Rezept

Zubereitungszeit
30 Min
Gesamtzeit
5 Std 30 Min
Portionen
10 Stücke

Zutaten

  • Für den Boden:
  • 200g Medjool-Datteln, entkernt
  • 120g Walnüsse oder Mandeln
  • 30g Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • Für die Kaffee-Cheesecake-Füllung:
  • 400g rohe Cashews, 8 Stunden eingeweicht
  • 200ml Kokosmilch (vollfett)
  • 80ml Ahornsirup
  • 60ml Zitronensaft (ca. 2 Zitronen)
  • 80ml Kokosöl, geschmolzen
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Salz
  • 3 TL Instant-Espressopulver, in 2 EL heißem Wasser aufgelöst
  • Für den Espresso-Swirl:
  • 2 EL aufgelöstes Espressopulver (1 TL Pulver in 2 EL Wasser)
  • 1 EL Ahornsirup

Zubereitung

  1. Cashews 8 Stunden einweichen, abseihen und spülen.
  2. Boden: Walnüsse im Mixer grob hacken. Datteln, Kakaopulver und Salz dazugeben und pulsen bis eine klebrige Masse entsteht die zusammenhält wenn man sie zusammendrückt. Nicht überverarbeiten - kleine Stücke geben Textur. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform (20cm) drücken - gleichmäßig und fest. Kalt stellen.
  3. Füllung: Alle Zutaten (Cashews, Kokosmilch, Ahornsirup, Zitronensaft, Kokosöl, Vanille, Salz, aufgelöstes Espressopulver) in einem Hochleistungsmixer absolut glatt mixen. 4-5 Minuten bis keine Körnigkeit mehr spürbar. Auf den vorbereiteten Boden gießen.
  4. Espresso-Swirl: Espresso mit Ahornsirup verrühren. Mit einem Löffel kleine Kreise oder Tropfen auf die Oberfläche träufeln. Mit einem Zahnstocher Swirl-Muster durch die Espresso-Tropfen ziehen.
  5. Mindestens 5 Stunden im Gefrierfach fest werden lassen, dann in den Kühlschrank transferieren. Oder über Nacht im Gefrierfach, dann 30-45 Minuten vor dem Servieren herausnehmen.
  6. Aus der Form lösen, Backpapier entfernen. Mit einem heißen, sauberen Messer in Stücke schneiden.

Häufige Fragen

Warum muss der Cheesecake eingefroren werden?
Die Cashew-Füllung bekommt ihre Form allein durch Kälte ihre Form. Das Kokosöl im Rezept wird bei Raumtemperatur flüssig - im Kühlschrank wird es fest und gibt dem Kuchen Struktur. Der Gefrierschrank beschleunigt diesen Prozess und sorgt für saubere Schnitte. Nach dem Schneiden kann der Kuchen im Kühlschrank bei 4-6 Grad servierfertig aufbewahrt werden.
Kann ich den Cheesecake ohne Gefrierschrank machen?
Ja - aber er braucht dann mindestens 8-12 Stunden im Kühlschrank um fest zu werden. Die Schnitte werden weniger sauber und der Kuchen ist weicher in der Konsistenz. Für sauberste Ergebnisse ist der Gefrierschrank empfohlen. Wenn man keinen Gefrierschrank hat: die Menge Kokosöl auf 100ml erhöhen - mehr Kokosöl gibt mehr Struktur bei Kühlschrank- Temperaturen.
Welche Nussvariante eignet sich für den Boden?
Walnüsse geben einen leicht bitteren Kontrast der gut zum Kaffeekuchen passt. Mandeln ergeben einen süßeren, milderen Boden. Pekannüsse sind buttriger. Haselnüsse geben eine schokoladige Note. Gemischte Nüsse funktionieren gut. Wichtig: ungerostete Nüsse verwenden damit der Boden nicht zu intensiv schmeckt und die Kaffee-Cheesecake-Füllung im Vordergrund bleibt.
Was ist wenn mein Mixer nicht stark genug ist?
Eine absolute Glattheit der Füllung ist das Ziel - Cashew-Cheesecake mit körniger Textur ist kein Genuss. Bei schwachem Mixer: Cashews länger einweichen (12-16 Stunden) bis sie sehr weich sind. In sehr kleinen Portionen mixen (1/3 der Menge). Kokosmilch auf 240ml erhöhen für mehr Flüssigkeit. Nach dem Mixen durch ein feines Sieb streichen wenn noch Reste spürbar sind.
Kann ich den Cheesecake einfrieren und später essen?
Perfekt zum Einfrieren geeignet - bis zu 3 Monate. Am besten in Portionsstücken einfrieren damit man nur herausnehmen kann was man braucht. Stücke einzeln in Frischhaltefolie wickeln und dann in einen Gefrierbeutel geben. 30-60 Minuten vor dem Essen bei Zimmertemperatur auftauen oder 10-15 Minuten im Kühlschrank.
Welche Toppings passen zu diesem Cheesecake?
Kakaopulver fein gestaubt ist die eleganteste Option. Schoko-Kaffeebohnen als Dekoration. Frische Beeren (Himbeeren, Erdbeeren) bringen Säure und Frische als Kontrast. Karamellsauce auf veganer Basis läuft schön herunter. Ein Klecks vegane Schlagsahne aus Kokosmilch. Geröstete Mandelblattchen geben zusätzlichen Crunch.