Vegane Apfelmus-Muffins: Saftig und fluffig in 30 Minuten

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Diese veganen Apfelmus-Muffins sind das perfekte Gebäck fürs ganze Jahr: saftig, fluffig und herrlich nach Zimt duftend! Das Geheimnis? Apfelmus macht die Muffins unglaublich feucht und ersetzt gleichzeitig Ei und einen Teil des Fetts.

Was macht vegane Apfelmus-Muffins so saftig?

Apfelmus ist ein echtes Wunder in der veganen Backstube:

Wie werden vegane Apfelmus-Muffins extra fluffig?

Tipp Warum es funktioniert
Nicht überrühren Zu viel Rühren aktiviert das Gluten und macht die Muffins zäh
Frisches Triebmittel Altes Backpulver lässt die Muffins nicht richtig aufgehen
Zutaten auf Zimmertemperatur Kalte Zutaten verbinden sich schlechter
Nicht überbacken Lieber 1-2 Minuten früher prüfen - Muffins werden beim Abkühlen fester

Welche Variationen gibt es für vegane Apfelmus-Muffins?

Wie bewahrt man vegane Apfelmus-Muffins auf?

Die Muffins halten sich in einer luftdichten Dose 4-5 Tage und werden sogar noch saftiger! Du kannst sie auch einfrieren (3 Monate) und bei Bedarf kurz im Ofen aufwärmen.

Tipp: Für ein schnelles Frühstück einfach einen Muffin aus dem Gefrierschrank nehmen und über Nacht auftauen lassen.

Mehr saftige vegane Backrezepte findest du bei unserem Apfelmus-Kuchen, den Bananen-Schoko-Muffins oder dem saftigen Zitronenkuchen. Alle Tipps rund ums vegane Backen findest du im grossen Vegan-Backen-Guide.

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Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
12 Stück

Zutaten

  • 250g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
  • 150g Zucker (oder Kokosblütenzucker)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Zimt
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • 200g ungesüßtes Apfelmus
  • 80ml neutrales Pflanzenöl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 125ml Pflanzenmilch (Hafer- oder Sojamilch)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Optional: 50g Rosinen oder gehackte Walnüsse
  • Staubzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und alle Gewürze in einer großen Schüssel vermischen.
  3. In einer separaten Schüssel das Apfelmus, Öl, Pflanzenmilch und Vanilleextrakt verrühren.
  4. Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und nur kurz verrühren, bis alles gerade verbunden ist. NICHT zu lange rühren - ein paar Klümpchen sind in Ordnung!
  5. Optional Rosinen oder Walnüsse vorsichtig unterheben.
  6. Den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen (etwa 2/3 voll füllen).
  7. 20-22 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun sind und ein Zahnstocher sauber herauskommt.
  8. 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann auf ein Gitter setzen. Nach Wunsch mit Staubzucker bestäuben.

Häufige Fragen

Warum sind vegane Apfelmus-Muffins so saftig?
Das Pektin im Apfelmus bindet Wasser und gibt die Feuchtigkeit beim Backen langsam ab. So bleiben die Muffins auch nach dem Abkühlen weich und saftig - und werden am zweiten Tag sogar noch besser. Gleichzeitig ersetzt das Apfelmus Ei und einen Teil des Fetts.
Kann ich Apfelmus durch etwas anderes ersetzen?
Ja! Zerdrückte Banane (1 mittelgroße Banane = 100g Apfelmus) oder Kürbispüree funktionieren gut als Ersatz. Beide verändern aber den Geschmack. Für den typischen Apfelgeschmack bleibt Apfelmus die beste Wahl - am besten ungesüßt.
Wie lange halten sich vegane Apfelmus-Muffins?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sich die Muffins 4-5 Tage. Im Kühlschrank sogar bis zu einer Woche. Da kein Ei enthalten ist, sind sie hygienisch unbedenklicher als herkömmliche Muffins.
Kann ich vegane Apfelmus-Muffins einfrieren?
Ja, problemlos bis zu 3 Monate. Die Muffins vollständig abkühlen lassen, dann einzeln einfrieren. Zum Auftauen über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen oder 2-3 Minuten in der Mikrowelle erwärmen. Qualität bleibt nahezu unverändert.
Wie mache ich die Muffins glutenfrei?
Einfach das Weizen- oder Dinkelmehl 1:1 durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder aus dem Naturkostladen) ersetzen. Da Apfelmus bereits als Bindemittel wirkt, ist kein extra Xanthan oder Flohsamenschalen nötig.
Warum soll ich den Teig nicht zu lange rühren?
Zu langes Rühren entwickelt das Gluten im Mehl. Das macht die Muffins zäh und dicht statt fluffig. Nur so lange rühren, bis die trockenen Zutaten gerade feucht sind - ein paar Klümpchen im Teig sind völlig normal und sogar erwünscht.
Welches Mehl eignet sich am besten für vegane Apfelmus-Muffins?
Weizenmehl Type 405 oder 550 ergibt besonders fluffige Muffins. Dinkelmehl (Type 630) ist nährstoffreicher und gibt einen leicht nussigen Geschmack. Für rustikalere Muffins kannst du bis zu 50% Vollkornmehl verwenden - dann etwas mehr Pflanzenmilch dazugeben.