Veganer Kartoffelsalat
Dieser vegane Kartoffelsalat ist der Klassiker unter den Beilagen - unkompliziert, günstig und für jedes Grillfest oder Picknick geeignet. Das würzige Senf-Dressing auf Basis von Apfelessig und Gemüsebrühe macht ihn erfrischend leicht.
Welche Kartoffeln eignen sich am besten?
Für dieses Rezept brauchst du unbedingt festkochende Kartoffeln - Sorten wie Sieglinde, Laura, Annabelle oder Ditta. Sie behalten ihre Form beim Schneiden und zerfallen beim Mischen nicht zu Brei. Im Zweifelsfall einfach auf die Sortenangabe auf der Packung achten: "festkochend" ist die richtige Wahl.
Wann sollte das Dressing dazukommen?
Das ist das wichtigste Geheimnis: Die Kartoffeln noch warm schneiden und sofort mit dem Dressing marinieren. Warme Kartoffeln saugen die Brühe und den Essig auf und werden dadurch aromatisch und saftig. Kalt marinierte Kartoffeln bleiben fade - also nie warten, bis sie komplett ausgekühlt sind!
Wie lange ziehen lassen?
Mindestens 30 Minuten, besser 1-2 Stunden. Für beste Ergebnisse den Salat am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren kurz auf Zimmertemperatur bringen und nochmals abschmecken - oft braucht es noch einen Schuss Essig oder Brühe.
Welche Variationen gibt es?
- Steirisch: Rapsöl durch Kürbiskernöl ersetzen - gibt einen nussigen, herb-würzigen Geschmack
- Herzhaft: Scheibchen von veganen Kartoffelsalat mit Würstchen kombinieren
- Frisch: Radieschen, Gurken oder Kapern unterheben
- Cremig: 1-2 EL vegane Mayo unter das Dressing mischen
Für die perfekte Grillbeilage empfehle ich außerdem unsere veganen Grillbeilagen im Überblick - da findest du noch mehr Inspiration für das nächste Grillfest.
Mehr vegane Salate zum Grillen gibt es in unserem Sommer-Guide. Für das komplette Grillfest lohnt sich auch ein Blick auf die veganen Grillsaucen selber machen.
Gutes Gelingen!
Rezept
Zutaten
- 750g festkochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
- Schnittlauch und/oder Sprossen zum Garnieren
- 5 EL Gemüsebrühe
- 2-3 EL Apfelessig
- 2 EL gutes Sonnenblumen- oder Rapsöl
- 1 TL Senf
- Salz, Pfeffer
- optional: Öl durch Kürbiskernöl ersetzen
Zubereitung
- Die Kartoffeln kochen, abschrecken, schälen, etwas abkühlen lassen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der Zwiebel in eine Schüssel geben.
- Alle Zutaten fürs Dressing gut vermischen und über die Kartoffeln geben. Abschmecken und mit Schnittlauch oder Sprossen garniert servieren.
Häufige Fragen
- Ist Kartoffelsalat vegan?
- Klassischer Kartoffelsalat mit Essig-Öl-Dressing ist von Natur aus vegan. Viele Rezepte verwenden jedoch Mayonnaise oder Speck - diese einfach weglassen oder durch vegane Mayo ersetzen. Das Senf-Dressing in diesem Rezept ist vollständig pflanzlich und benötigt keine tierischen Zutaten.
- Welche Kartoffeln eignen sich am besten für veganen Kartoffelsalat?
- Festkochende Sorten wie Sieglinde, Laura oder Annabelle sind ideal - sie zerfallen beim Mischen nicht und bleiben in schönen Scheiben. Mehligkochende Sorten werden zu matschig. Die Kartoffeln sollten noch warm sein, wenn du das Dressing zugibst, damit sie die Aromen gut aufnehmen.
- Kann ich veganen Kartoffelsalat vorbereiten?
- Ja, Kartoffelsalat schmeckt sogar besser, wenn er 1-2 Stunden ziehen kann. Ideal ist es, ihn am Vortag zuzubereiten und im Kühlschrank zu lagern. Vor dem Servieren kurz temperieren lassen und bei Bedarf etwas Essig oder Brühe nachgießen, da die Kartoffeln die Flüssigkeit aufnehmen.
- Wie lange hält veganer Kartoffelsalat?
- Im Kühlschrank hält er sich abgedeckt bis zu 3 Tage. Wichtig: Nicht länger als 2 Stunden bei Zimmertemperatur oder am Buffet stehen lassen. Für Picknick und Grillfeste die Menge berechnen, die voraussichtlich aufgegessen wird.
- Wozu passt veganer Kartoffelsalat am besten?
- Klassisch als Beilage zum Grillen - zu veganen Grillwürsten, Grillspießen oder gegrilltem Gemüse. Auch perfekt für Picknick, Buffets und als leichte Hauptmahlzeit. Die österreichische Variante mit Kürbiskernöl passt besonders gut zu Herbstgerichten.
- Wie kann ich den Kartoffelsalat variieren?
- Klassisch: mit Schnittlauch und Gurken. Herzhaft: mit veganen Würstchen-Scheiben. Fruchtig: mit Radieschen und Kapern. Für mehr Protein: mit Kichererbsen oder weißen Bohnen. Cremig: einen Löffel vegane Mayonnaise unter das Dressing mischen. Probiere auch den Kürbiskernöl-Trick für eine steirische Variante.