Vegan Zunehmen: So erreichst du dein Wunschgewicht mit pflanzlicher Ernährung

26.2.2026

Du möchtest vegan zunehmen, aber die Kilos wollen einfach nicht draufbleiben? Beim Umstieg auf eine pflanzliche Ernährung ist die Kaloriendichte oft niedriger als bei einer Mischkost – das kann zu ungewolltem Gewichtsverlust führen. Doch keine Sorge: Mit den richtigen Strategien erreichst du auch mit pflanzlicher Ernährung dein Wunschgewicht!

Eine Studie der Adventist Health Study zeigt, dass Menschen mit pflanzlicher Ernährung tendenziell einen niedrigeren BMI haben. Das ist für viele ein Vorteil – aber wenn du zunehmen möchtest, brauchst du einen gezielten Plan. Hier findest du 7 wissenschaftlich fundierte Tipps, die dir helfen, gesund und nachhaltig Gewicht aufzubauen.

1. Setze auf kalorienreiche pflanzliche Lebensmittel

Der Schlüssel zum Zunehmen: Konsistent mehr Kalorien aufnehmen, als dein Körper verbraucht. Fette sind dabei dein bester Freund – mit 9 Kalorien pro Gramm sind sie die kaloriendichteste Nährstoffgruppe. Hier sind die Top-Lebensmittel für gesunde Gewichtszunahme:

Nüsse und Nussmuse:

Vollkorngetreide und Pseudogetreide:

Weitere Kalorienbomben:

2. Erhöhe die Anzahl deiner Mahlzeiten

Vier bis sechs Mahlzeiten pro Tag sind ideal, wenn du zunehmen möchtest. Dein Magen kann nur eine begrenzte Menge auf einmal verarbeiten – häufigere, kleinere Mahlzeiten helfen dir, insgesamt mehr Kalorien aufzunehmen.

Ein typischer Tag könnte so aussehen:

3. Nutze kalorienreiche Smoothies und Shakes

Flüssige Kalorien sind besonders effektiv, weil sie den Magen weniger belasten als feste Nahrung. Ein gut zusammengestellter Smoothie kann leicht 500-800 Kalorien liefern! Probier unsere Power Smoothies für einen extra Kalorienboost.

Zutaten für kalorienreiche Smoothies:

Wichtig: Trinke Smoothies zwischen den Mahlzeiten, nicht als Ersatz dafür!

4. Integriere Krafttraining für Muskelmasse

Hier kommt die gute Nachricht aus der Wissenschaft: Eine aktuelle Meta-Analyse von 2025 zeigt, dass pflanzliches Protein genauso effektiv für den Muskelaufbau sein kann wie tierisches – vorausgesetzt, du nimmst genug davon zu dir.

Weitere Studien bestätigen, dass pflanzliche Proteinmischungen die Muskelproteinsynthese nach dem Training genauso gut anregen wie Whey-Protein. Der entscheidende Faktor ist die Gesamtproteinmenge, nicht die Quelle.

Tipps für veganes Krafttraining:

5. Achte auf ausreichend Protein

Laut aktueller Forschung benötigen Menschen mit pflanzlicher Ernährung etwa 20-30% mehr Protein pro Mahlzeit, um dieselbe anabole Reaktion zu erzielen wie bei tierischem Protein. Das liegt an der unterschiedlichen Aminosäurezusammensetzung und Verdaulichkeit.

Beste vegane Proteinquellen:

Mehr über pflanzliche Proteinquellen findest du in unserem ausführlichen Guide.

6. Erstelle einen Ernährungsplan

Strukturiertes Essen macht den Unterschied! Ein Ernährungsplan hilft dir, deine Kalorienziele im Blick zu behalten und sicherzustellen, dass du alle Makronährstoffe abdeckst.

Praktische Tipps:

7. Sei geduldig und konsequent

Gesundes Zunehmen braucht Zeit – rechne mit 0,25-0,5 kg pro Woche bei einem Kalorienüberschuss von 300-500 Kalorien täglich. Schnelleres Zunehmen führt oft zu mehr Fett- statt Muskelmasse.

Laut einer Studie in Frontiers in Nutrition können verschiedene Ernährungsformen das Gewicht effektiv beeinflussen – der Schlüssel liegt in der Konsistenz und der richtigen Kalorienbilanz.

Fazit: Vegan zunehmen ist machbar!

Mit pflanzlicher Ernährung erfolgreich zuzunehmen ist absolut möglich – du brauchst nur die richtige Strategie. Setze auf kalorienreiche Lebensmittel wie Nüsse, Avocados und Vollkorngetreide, iss häufiger, nutze Smoothies als Kalorienbooster und kombiniere das Ganze mit Krafttraining.

Die Wissenschaft bestätigt: Pflanzliche Proteine sind für den Muskelaufbau genauso geeignet wie tierische – du musst nur auf die Menge achten. Mit einem durchdachten Ernährungsplan und etwas Geduld erreichst du dein Wunschgewicht.

Wichtig: Wenn du trotz aller Bemühungen nicht zunimmst oder ungewollt Gewicht verlierst, wende dich an eine Ernährungsberatung oder deinen Hausarzt. Manchmal stecken medizinische Ursachen dahinter, die abgeklärt werden sollten.

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