Veganer Niçoise Salat

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Der vegane Niçoise Salat ist die perfekte Grillbeilage für Gartenparty und Picknick: zarte Fisolen, würzige Kichererbsen mit Nori-Marinade und ein cremiges Miso-Dijon-Dressing - alle Zutaten bei Billa, Spar und Hofer erhältlich. In 40 Minuten fertig und bis zu 24 Stunden vorbereitbar, bringt dieser Klassiker aus Nizza die Grillsaison auf die Platte.

Kichererbsen mit Nori-Marinade und Miso-Dressing sind die zwei Geheimnisse des veganen Niçoise Salats

Das Geheimnis liegt in der Komposition: Beim Niçoise Salat wird jede Zutat separat auf einer großen Platte angerichtet, sodass jeder Gast selbst zusammenstellen kann. Für die vegane Version übernehmen Kichererbsen die herzhafte Hauptrolle - mariniert mit Tamari und Nori-Flocken entwickeln sie einen tiefen Umami-Geschmack. Das Miso im Dressing verstärkt diese würzige Note und macht das Dressing außergewöhnlich rund, ganz ohne tierische Zutaten.

Nori-Flocken und Tamari geben den Kichererbsen echte Umami-Tiefe

Nori-Flocken (getrockneter Meerestang) und Tamari geben den Kichererbsen eine tiefe, mineralische Würze. Die Nori-Flocken gibt es in Asia-Läden, im Bio-Supermarkt oder bei dm. Wer keine findet: einfach ein halbes Nori-Blatt zerbröseln. Auch ohne Nori funktioniert die Marinade gut - dann einfach etwas mehr Tamari verwenden.

Miso zuerst mit Senf verrühren: So gelingt das Dressing cremig und ohne Klumpen

Weißes Miso (Shiro Miso) ist mild-süßlich und lässt sich gut in Dressings einrühren. Das Miso mit Dijon-Senf, Weißweinessig und Zitronensaft glatt verrühren, bevor das Olivenöl zugegeben wird - so emulgiert das Dressing besser und bleibt cremig. Das Dressing erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben, da Blattgemüse durch Säure und Salz schnell weich wird.

Welche Variationen des veganen Niçoise Salats sind möglich?

Herzpalmen in Streifen bringen eine zart-faserige Textur, weiße Riesenbohnen wirken cremig und mild. Geräucherter Tofu in Würfeln macht den Salat intensiv-würzig. Im Sommer passen gegrillte Zucchini oder grüner Spargel dazu; im Herbst machen Rote Bete und Walnüsse den Salat wärmer und erdiger. Wer schnell geht, nimmt Kichererbsen direkt aus der Dose und bereitet nur das Dressing frisch zu.

Alle Zutaten getrennt anrichten: Die traditionelle Niçoise-Methode für Gartenparty und Picknick

Jede Zutat bekommt ihren eigenen Bereich auf der Platte: Blattsalat als Basis, dann Kartoffeln, Kichererbsen, Fisolen und Tomaten in Gruppen, Oliven und Kapern als Akzente, Radieschen und Kräuter locker darüber. Das Dressing erst unmittelbar vor dem Servieren träufeln. Für Picknick und Grillabend alle Komponenten getrennt in Boxen einpacken und das Dressing im Schraubglas mitnehmen - so bleibt alles frisch und knackig. Das Miso-Dijon-Dressing hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche.

Für das komplette Sommer-Buffet passt der vegane Niçoise Salat hervorragend zu veganem Grilltofu und veganen Grillspießen. Mehr Inspiration für die Grillsaison findest du in den veganen Grillbeilagen und auf der veganen Gartenparty.

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Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 400 g Kichererbsen (gekocht oder aus der Dose, abgetropft)
  • 2 EL Tamari oder Sojasoße
  • 1 TL Nori-Flocken oder Algenflakes
  • 500 g neue Kartoffeln (Erdäpfel)
  • 200 g Fisolen (grüne Bohnen)
  • 250 g Kirschtomaten, halbiert
  • 80 g Kalamata-Oliven, entkernt
  • 2 EL Kapern
  • 150 g Kopfsalat oder Lollo Bionda, grob gezupft
  • 4 Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll frische Petersilie und Basilikum
  • 4 EL Olivenöl (extra vergine)
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 1 TL weißes Miso
  • 1 TL Ahornsirup
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln in reichlich Salzwasser 15-18 Minuten weich kochen, abtropfen lassen und noch warm halbieren.
  2. Fisolen in kochendem Salzwasser 4-5 Minuten blanchieren, dann sofort in Eiswasser tauchen - so bleiben sie leuchtend grün und knackig.
  3. Kichererbsen mit Tamari und Nori-Flocken vermengen und mindestens 10 Minuten marinieren lassen.
  4. Für das Dressing Olivenöl, Weißweinessig, Dijon-Senf, weißes Miso, Ahornsirup, Zitronensaft und gepressten Knoblauch in einem Schraubglas kräftig schütteln oder mit dem Schneebesen glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Blattsalat auf einer großen, flachen Servierplatte ausbreiten.
  6. Kartoffeln, Fisolen, Kirschtomaten, marinierte Kichererbsen und Oliven in Gruppen auf dem Salat anrichten - jede Zutat bekommt ihren eigenen Bereich.
  7. Kapern und Radieschen darüber streuen, frische Kräuter locker darüber zupfen.
  8. Dressing erst kurz vor dem Servieren gleichmäßig über den Salat träufeln.

Häufige Fragen

Was ist ein Niçoise Salat?
Der Niçoise Salat (franz. Salade Niçoise) stammt aus Nizza an der Côte d'Azur und ist ein klassischer Sommersalat der provençalischen Küche. Er wird traditionell auf einer großen Platte angerichtet, wobei jede Zutat ihren eigenen Bereich bekommt. In der veganen Version bringen Kichererbsen mit Nori-Marinade eine herzhafte, umami-reiche Komponente.
Kann ich den veganen Niçoise Salat vorbereiten?
Ja - alle Komponenten lassen sich bis zu 24 Stunden vorher zubereiten und getrennt im Kühlschrank aufbewahren. Kartoffeln, Fisolen und Kichererbsen kühlen gut durch. Das Miso-Dijon-Dressing hält sich bis zu einer Woche. Erst kurz vor dem Servieren alles auf der Platte anrichten und das Dressing darüber träufeln.
Kann ich den Niçoise Salat als Picknick-Salat mitnehmen?
Der vegane Niçoise Salat eignet sich hervorragend fürs Picknick. Alle Komponenten getrennt in Behälter packen und das Dressing separat in einem Schraubglas mitnehmen. Erst am Zielort anrichten - so bleibt alles frisch und knackig. An heißen Sommertagen einen Kühlakku verwenden.