Veganer Gemüsedip im Thermomix
Ein cremiger Cashew-Dip, direkt im Mixtopf gemacht: Cashews, Knoblauch, Zitrone und Öl werden zu einer glatten Creme püriert, frische Kräuter kommen erst am Schluss kurz dazu. Perfekt für Rohkost-Sticks oder als Beilage zum Grillbuffet.
Cremige Basis in einem Mixtopf-Schritt
Der Thermomix übernimmt hier die Arbeit, die sonst ein Hochleistungsmixer erledigt: 20 Sekunden auf Stufe 8 genügen, um die eingeweichten Cashews mit Wasser, Zitronensaft und Öl zu einer glatten Creme zu verarbeiten. Die frischen Kräuter werden bewusst erst danach und nur 3 Sekunden auf Stufe 4 untergemixt - so bleiben sichtbare grüne Flecken erhalten, statt dass der ganze Dip einheitlich grün wird.
Wichtig ist ausreichend Einweichzeit für die Cashews: mindestens 4 Stunden in kaltem Wasser, sonst bleibt die Creme grießig statt seidig. Wer es eilig hat, weicht die Cashews stattdessen 15 Minuten in kochend heißem Wasser ein.
Der Dip passt zu Karotten-, Sellerie- und Gurkensticks, hält sich im Kühlschrank etwa 3 Tage und eignet sich auch als Brotaufstrich. Wer öfter mit dem Thermomix kocht, findet weitere geräte-spezifische Rezepte im Thermomix-Guide, etwa den veganen Liptauer im Thermomix oder die vegane Brokkolisuppe im Thermomix.
Rezept
Zutaten
- 150 g Cashewkerne (mind. 4 Std. eingeweicht, abgetropft)
- 130 g Wasser
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Zitronensaft
- 1/2 TL Zitronenabrieb
- 1 EL Olivenöl
- 1/2 TL Salz
- 3 EL Schnittlauch, in Röllchen
- 2 EL Petersilie, gehackt
- Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Zum Servieren: Karotten-, Sellerie- und Gurkensticks
Zubereitung
- Knoblauchzehe in den Mixtopf geben und 3 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinern.
- Abgetropfte Cashewkerne, Wasser, Zitronensaft, Zitronenabrieb, Olivenöl und Salz dazugeben. 20 Sekunden auf Stufe 8 zu einer glatten Creme pürieren, bei Bedarf den Rand mit dem Spatel herunterschaben und nochmals 10 Sekunden auf Stufe 8 nachpürieren.
- Schnittlauch und Petersilie dazugeben und 3 Sekunden auf Stufe 4 kurz untermixen, sodass die Kräuter als sichtbare Flecken erhalten bleiben.
- Mit Pfeffer abschmecken und mindestens 30 Minuten kühl stellen, bevor der Dip mit Gemüsesticks serviert wird.
Häufige Fragen
- Geht der Dip auch ohne Thermomix?
- Ja, ein Hochleistungsmixer oder Standmixer funktioniert genauso gut: erst die eingeweichten Cashews mit Wasser, Zitronensaft, Zitronenabrieb, Öl und Salz glatt pürieren, dann Schnittlauch und Petersilie nur kurz unterrühren, damit sichtbare Kräuterflecken bleiben statt einer einheitlich grünen Masse.
- Wie lange hält sich der Gemüsedip im Kühlschrank?
- Gut verschlossen in einer Dose oder einem Glas hält sich der Dip etwa 3 Tage im Kühlschrank. Da frische Kräuter untergemixt sind, schmeckt er am besten in den ersten beiden Tagen, danach verlieren Schnittlauch und Petersilie an Frische.
- Kann ich die Cashewkerne durch etwas anderes ersetzen?
- Eingeweichte Sonnenblumenkerne ergeben eine günstigere, etwas neutralere Variante. Auch Seidentofu (etwa zur Hälfte anstelle der Cashews) macht den Dip cremig, allerdings etwas weniger reichhaltig im Geschmack.
- Kann ich den Dip einfrieren?
- Nein, das wird nicht empfohlen. Beim Auftauen setzt sich das Wasser aus den Cashews ab und der Dip wird körnig statt cremig. Am besten frisch zubereiten und innerhalb weniger Tage aufbrauchen.
- Welches Gemüse passt außer den klassischen Sticks noch dazu?
- Neben Karotten-, Sellerie- und Gurkensticks eignen sich auch Paprikastreifen, Radieschen, Kohlrabi-Sticks oder Cherrytomaten. Der Dip funktioniert außerdem als Brotaufstrich oder als Topping für Ofengemüse.