Vegane Pfannenpizza
Kein Backofen, keine Wartezeit - diese vegane Pfannenpizza ist in 20 Minuten auf dem Tisch. Der Trick liegt im Deckel: Aufgelegt auf die heiße Pfanne entsteht Dampf, der die Pizza gleichmäßig gar zieht, genau wie in einem Mini-Backofen. Der Boden bleibt dabei schön knusprig.
Der Teig braucht keine Hefe und kein Gehen - Backpulver übernimmt diese Rolle. So kann man spontan Pizza machen, wann immer die Lust kommt: abends nach der Arbeit, beim Besuch von Freunden oder einfach als schnelles Mittagessen.
Tipps für die perfekte Pfannenpizza
Die richtige Pfanne: Eine beschichtete Pfanne oder Gusseisenpfanne (Ø 24-26 cm) funktioniert am besten. Bei größeren Pfannen den Teig etwas dünner ausrollen.
Hitze im Griff behalten: Zu hohe Hitze lässt den Boden verbrennen, bevor die Mitte gar ist. Mittlere bis mittlere-niedrige Hitze ist der Schlüssel - lieber etwas mehr Zeit einplanen.
Veganer Käse: Je nach Produkt braucht veganer Käse etwas länger zum Schmelzen. Ein Schuss Wasser neben die Pizza (nicht drauf!) und sofort der Deckel drauf erzeugt extra Dampf für besseres Schmelzen.
Teigreste einfrieren: Wer nur eine Pizza möchte, kann den zweiten Teigballen eingewickelt im Tiefkühlschrank lagern - einfach auftauen und direkt verwenden.
Belag-Ideen
Die Pfannenpizza ist vielseitig:
- Mediterran: Getrocknete Tomaten, Kalamata-Oliven, vegane Fetakrümel, frischer Rucola
- Herzhaft: Vegane Salami, Zwiebeln, Kapern, Rosmarin
- Frühlingshaft: Bärlauchpesto statt Tomatensauce, grüner Spargel, Zucchini, Pinienkerne
- Weiß: Vegane Ricotta-Creme, Spinat, Knoblauch, Zitronenabrieb
Mehr schnelle Pfannengerichte: Vegane Hackpfanne mit Kartoffeln, Vegane Gnocchi-Pfanne oder Veganer Flammkuchen für rustikale Alternativen.
Rezept
Zutaten
- 200 g Weizenmehl (Type 550 oder Universalmehl)
- 1 TL Backpulver
- ½ TL Salz
- 2 EL Olivenöl
- 90 ml lauwarmes Wasser
- 4 EL passierte Tomaten oder Tomatenmark
- 1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
- 1 TL getrockneter Oregano
- Salz und Pfeffer
- 1 Prise Zucker
- 80 g veganer Reibekäse (z. B. Mozzarella-Stil)
- ½ rote Paprika, in dünne Streifen geschnitten
- 6 Champignons, in Scheiben
- Handvoll Oliven (entsteint)
- 2 EL Olivenöl zum Braten
- Frischer Basilikum zum Bestreuen
Zubereitung
- Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Olivenöl und lauwarmes Wasser dazugeben und zu einem glatten, nicht klebrigen Teig kneten (ca. 2-3 Minuten). Klebt der Teig, etwas mehr Mehl einarbeiten.
- Den Teig in zwei gleiche Teile teilen und jede Portion auf einer bemehlten Fläche dünn rund ausrollen (Ø ca. 22-24 cm).
- Tomatensauce vorbereiten: Passierte Tomaten mit gepresstem Knoblauch, Oregano, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker verrühren.
- 1 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne (Ø ca. 26 cm) bei mittlerer Hitze erhitzen. Den ersten Pizzaboden einlegen, Deckel drauflegen und 3-4 Minuten backen, bis der Boden leicht bräunlich und der Teig oben Bläschen wirft.
- Pfanne vom Herd nehmen. Den Pizzaboden umdrehen, sodass die gebräunte Seite oben liegt. Tomatensauce dünn aufstreichen, veganen Käse, Paprika, Champignons und Oliven drauf verteilen.
- Pfanne zurück auf mittlere-niedrige Hitze stellen, Deckel auflegen und 6-8 Minuten garen, bis der Käse geschmolzen und der Boden knusprig goldbraun ist. Die zweite Pizza genauso zubereiten.
- Pizza auf ein Brett gleiten lassen, frischen Basilikum darüber streuen und sofort servieren.