Vegane 3-fach Schoko-Creme-Törtchen mit Chia & Heidelbeeren

Zuletzt aktualisiert:

Drei Schichten purer Schokolade - und das alles in 20 Minuten, ohne Backofen und ohne raffinierten Zucker. Diese No-Bake Törtchen sind das perfekte Dessert, wenn es schnell gehen muss und trotzdem beeindrucken soll: ob als festliche Oster-Nachspeise, für Gäste oder einfach für einen luxuriösen Schoko-Moment zwischendurch.

Der Clou: Der Boden aus Mandeln, Datteln und Chia-Samen braucht keine Hitze - er hält durch natürliche Klebrigkeit zusammen. Die mittlere Creme aus Avocado, Haselnuss-Aufstrich und Kakao schmeckt täuschend ähnlich wie Schokoladenmousse. Und die obere Schicht aus Bananen-Kakao-Crunch gibt das letzte Knusper-Finish.

Warum macht Avocado die Schoko-Creme so besonders cremig?

Das klingt ungewöhnlich, aber Avocado ist der beste Trick für eine samtige, vegane Schoko-Creme - ohne Sahne, ohne Cashews, ohne langes Einweichen. Die Avocado selbst schmeckt man nicht, dafür liefert sie:

Wichtig: Die Avocado muss wirklich reif und weich sein - sie sollte auf sanften Druck leicht nachgeben. Eine unreife Avocado ergibt eine körnige, nicht ganz cremige Textur. Hass-Avocados eignen sich am besten, weil sie besonders buttrig und neutral im Geschmack sind.

Party-Dessert ohne Stress: So bereitest du die Törtchen vor

Das Beste an diesen Schoko-Törtchen: Sie lassen sich perfekt vorbereiten. Das ist ideal, wenn du Gäste hast oder die Törtchen zu Ostern servieren möchtest:

  1. Boden vorbereiten - am Vortag die Mandel-Dattel-Masse machen und in die Ringe drücken, im Kühlschrank aufbewahren
  2. Creme mixen - die Avocado-Schokocreme am selben Tag frisch mixen (dauert 2 Minuten)
  3. Tiefkühlen - mindestens 30 Minuten, besser 1 Stunde für eine feste Konsistenz
  4. Dekorieren - Heidelbeeren, Beeren oder für Ostern bunte Kakaopulver-Muster obendrauf

Für noch mehr vegane No-Bake Ideen schau dir unsere veganen Mandel-Dattel-Kugeln an - der Boden dieser Törtchen folgt genau demselben Prinzip!

Schokoladen-Variationen für jede Jahreszeit

Das Grundrezept lässt sich wunderbar abwandeln:

Beerenvariationen: Statt Heidelbeeren passen im Frühjahr Erdbeeren oder Himbeeren perfekt - die Säure der Beeren harmoniert wunderbar mit der reichen Schokocreme.

Extra schokoladig: Für noch intensiveren Geschmack einen EL rohen Kakao zusätzlich in die Creme mixen. Rohkakao hat einen komplexeren, leicht bitteren Geschmack als verarbeitetes Kakaopulver.

Minze & Schoko: Ein paar Tropfen Pfefferminzöl in die Creme - klassische After-Eight-Kombination, vegan und rohköstlich.

Haselnuss-Boden: Ersetze die Hälfte der Mandeln durch gemahlene Haselnüsse für noch mehr Nougat-Aroma.

Für weitere schokoladige Rohkost-Ideen sind unsere Rohkost-Snickers oder das vegane Mousse au Chocolat absolute Highlights. Und wer nach schnellen Schokoladen-Snacks sucht, findet in unserem Artikel 8 gesunde Snacks gegen Heißhunger noch mehr Inspiration!

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Gesamtzeit
20 Min
Portionen
2 große Portionen

Zutaten

  • 1/2 Becher Mandeln
  • 2 EL Chia-Samen
  • 5 große Datteln, entkernt
  • 1 weiche Hass-Avocado
  • 3 große EL von dem Haselnuss-Aufstrich (oder andere vegane Nougat-Creme) oder 2 EL Nussmus nach Wahl plus 2 EL Kakaopulver
  • 1 gehäufter EL Kakapulver
  • Reissirup, Agavendicksaft oder Apfelsüße nach Wahl und Belieben
  • 1 Prise Meersalz
  • 1/4 TL Vanillepulver
  • 1 Banane
  • 1,5 EL Kakakaopulver
  • 1 EL Haselnüsse für den Crunch
  • Heidelbeeren oder andere Beeren

Zubereitung

  1. Alle Zutaten für den Boden entweder in der Küchenmaschine mit dem Messereinsatz oder in einem kleinen Mixbecher mit dem Stabmixer zu einer noch leicht stückigen Masse verarbeiten, halbieren und in 2 Dessertringe als Boden drücken.
  2. Nun alle Zutaten für die Creme fein vermixen, die Masse halbieren, auf den Boden geben und für min. 1/2 Stunde tiefkühlen.
  3. Die Banane mit dem Kakao fein mixen, die Nüsse dazugeben und zu groben Stücken verarbeiten.
  4. Die Crunch-Schokocreme obendrauf verteilen und mit Heidelbeeren belegen.
  5. Losschlemmen!

Häufige Fragen

Schmeckt man die Avocado in der Schoko-Creme?
Nein, die Avocado schmeckt man überhaupt nicht! Ihre einzige Aufgabe ist es, die Schoko-Creme unglaublich cremig und reichhaltig zu machen. Der intensive Kakao- und Haselnuss-Geschmack überdeckt den Avocado-Geschmack vollständig. Am besten verwendest du eine sehr reife, weiche Hass-Avocado für die glatteste Konsistenz.
Wie lange kann ich die Törtchen aufbewahren?
Die Törtchen halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage, abgedeckt mit Frischhaltefolie. Im Tiefkühler sind sie bis zu einem Monat haltbar - einfach 30 Minuten vor dem Servieren herausholen und leicht auftauen lassen. Frisch schmecken sie am besten, aber auch am nächsten Tag aus dem Kühlschrank sind sie köstlich.
Was sind Dessertringe und womit kann ich sie ersetzen?
Dessertringe sind runde Metallringe ohne Boden, die dem Törtchen seine Form geben. Als Ersatz funktionieren Muffinformen aus Silikon (mit Frischhaltefolie ausgelegt), kleine Springformen oder sogar Joghurtbecher mit abgeschnittenem Boden. Wichtig ist, dass du den Boden gut andrückst, damit das Törtchen beim Herauslösen zusammenhält.
Welche Süßungsmittel eignen sich am besten für diese Törtchen?
Reissirup, Agavendicksaft und Apfelsüße sind alle gute Optionen - sie geben natürliche Süße ohne raffinierten Zucker. Datteln im Boden sorgen ebenfalls für natürliche Süße. Für die Creme passt Agavendicksaft am besten, da er kaum Eigengeschmack hat. Weiche Medjool-Datteln gemixte kannst du auch in der Creme statt flüssiger Süße verwenden.
Kann ich diese Törtchen für Ostern besonders dekorieren?
Ja, unbedingt! Für Ostern dekorierst du die Törtchen mit essbaren Blüten, frischen Beeren oder kleinen veganen Schokoeiern obendrauf. Die tiefvioletten Heidelbeeren sehen sowieso schon festlich aus. Du kannst auch die obere Schicht mit einem Kakao-Schablonen-Muster bestäuben. Die Törtchen lassen sich bis zu einem Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren - perfekt für stressfreie Oster-Nachspeisen!
Ist dieses Rezept glutenfrei?
Ja, dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, da der Boden aus Mandeln und Datteln besteht - ohne jegliches Mehl oder Getreide. Achte lediglich darauf, dass dein Kakaopulver und der Haselnuss-Aufstrich keine Glutenspuren enthalten (auf Kreuzverunreinigung prüfen, wenn du Zöliakie hast).