Veganes Pad Thai, aber roh!
Rohes veganes Pad Thai ist in nur 10 Minuten fertig: Spiralnudeln aus Zucchini und Karotten, knackiges Rotkraut, frische Sojasprossen und eine cremige Erdnuss-Limetten-Sauce. Kein Kochen, kein Warten.
Das Original aus Thailand brät Reisnudeln an, die Rohkost-Version kommt ohne Hitze aus. Der Spiralschneider macht aus dem Gemüse bissfeste Nudeln, die die würzige Sauce gut aufnehmen.
Tipps für das beste Rohkost-Pad-Thai
- Kein Spiralschneider? Zucchini und Karotten lassen sich auch mit einem Gemüseschäler in breite Bänder hobeln - ebenfalls lecker.
- Nussmus wählen: Cashewmus macht die Sauce besonders cremig, Erdnussbutter sorgt für mehr Röstaroma. Beides funktioniert perfekt.
- Leicht salzen und ziehen lassen: Die Gemüsenudeln kurz salzen und 5 Minuten stehen lassen - so werden sie etwas weicher und nehmen die Sauce besser auf.
- Schärfe anpassen: Wer es milder mag, lässt die Chili weg oder verwendet nur eine Prise Chiliflocken.
Lieber warm? Dann probier das vegane Pad Thai mit Reisnudeln oder das Pad Thai mit Shiitake-Pilzen.
Weitere schnelle vegane Gerichte ohne viel Aufwand: Vegane Zucchini-Nudeln mit Walnuss-Parmesan-Sauce sind in 10 Minuten fertig. Wer Asiatisches mag, findet bei der Asiatischen veganen Reisnudelsuppe weitere Inspiration. Für eine bunte Bowl-Variante lohnt sich ein Blick auf die Vegane Buddha Bowl.
Rezept
Zutaten
- 2 kleine Zucchinis
- 2 dicke Karotten, geschält
- 3 Frühlingszwiebeln
- 1/8 Rotkraut
- eine Hand voll Sojasprossen
- 1 Tomate
- frischer Koriander
- einige gehackte Erdnüsse
- 2 TL Cashew-, Mandelmus oder Erdnussbutter
- Saft einer Limette
- 1 EL Sojasauce oder Tamari
- 2 EL Wasser
- Salz, Chiliflocken oder eine frische Chili in feine Ringe geschnitten
Zubereitung
- Das Gemüse waschen und die Zucchini und Karotten mit dem Spiralschneider oÄ zu Gemüsenudeln verarbeiten.
- Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe, das Kraut in feine Streifen und die Tomate in feine Spalten schneiden. Den Koriander und die Sprossen dazugeben, leicht salzen und alles vermischen.
- Nussmus, Limettensaft, Sojasauce, Wasser und Chiliflocken zu einer glatten Sauce anrühren und darübergeben. Mit den Erdnüssen bestreut servieren.
Häufige Fragen
- Wie lange hält sich rohes Pad Thai im Kühlschrank?
- Fertig gemischt hält sich das Pad Thai gut gekühlt etwa einen Tag, danach verlieren die Zucchininudeln Wasser und die Sauce wird dünn. Für Meal Prep trennst du die Bestandteile: Gemüsenudeln, Sauce und Erdnüsse getrennt aufbewahren und erst kurz vor dem Essen mischen.
- Welches Nussmus eignet sich für die Sauce?
- Cashewmus macht die Sauce besonders cremig und mild, Mandelmus schmeckt etwas feiner, Erdnussbutter bringt das kräftigste Röstaroma. Wichtig ist ein reines Nussmus ohne Zuckerzusatz, damit die Sauce nicht zu süß wird. Bei einer Erdnuss-Allergie nimmst du Mandel- oder Cashewmus.
- Wie verhindere ich, dass die Zucchininudeln wässrig werden?
- Salze die Nudeln leicht, lass sie 5 Minuten ziehen und tupfe das ausgetretene Wasser mit einem Küchentuch ab. Die Sauce erst direkt vor dem Servieren darübergeben, dann bleibt alles bissfest.
- Was kann ich statt Sojasprossen verwenden?
- Sojasprossen lassen sich durch Mungobohnensprossen, fein geschnittenen Chinakohl oder Kohlrabi-Streifen ersetzen. Alle bringen den knackigen Biss, den die weichen Zucchininudeln brauchen.
- Kann ich daraus eine gekochte Variante machen?
- Ja, mit Reisnudeln wird daraus ein klassisches Pad Thai aus der Pfanne. Zwei gekochte Varianten findest du bei uns als veganes Pad Thai und als Pad Thai mit Shiitake-Pilzen.