Vegane Marillenknödel

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Wenn in Österreich die Marillen-Saison beginnt, gibt es nur eine Antwort: Marillenknödel. Diese veganen Marillenknödel aus klassischem Kartoffelteig haben das Original nicht nur eingeholt – sie sind genauso flaumig, saftig und nach Sommer wie man es kennt. Im Inneren versteckt sich eine ganze frische Marille mit einem halben Zuckerwürfel, der beim Kochen zu einem feinen Karamell-Kern schmilzt.

Das Geheimnis liegt in den Kartoffeln vom Vortag: Kalt gepresst lässt sich der Teig viel leichter verarbeiten und die Knödel behalten beim Kochen ihre Form. Die Hülle zieht sacht im siedenden Wasser, ohne je zu zerkochen – und dann kommen die goldbraunen Butterbrösel, Zimt-Zucker und Puderzucker. Fertig ist das Glück.

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Rezept

Zubereitungszeit
40 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
60 Min
Portionen
4 Personen

Zutaten

  • 8 frische Marillen (Aprikosen)
  • 8 Würfelzucker
  • 500g mehlig-kochende Kartoffeln (vorgekocht vom Vortag)
  • 150g Mehl
  • 2 EL Grieß
  • 1 Prise Salz
  • 100g Semmelbrösel
  • 60g vegane Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Marillen halbieren, entkernen. In jede Hälfte einen halben Zuckerwürfel legen, Hälften zusammensetzen.
  2. Kalte Kartoffeln durch Presse drücken. Mit Mehl, Grieß und Salz zu Teig verkneten (nicht überkneten).
  3. Teig in 8 Portionen teilen, flach drücken. Je eine Marille in die Mitte legen, Teig drum herum verschließen und zu glatter Kugel formen.
  4. Salzwasser zum Kochen bringen, Hitze reduzieren. Knödel vorsichtig ins siedende Wasser geben, 15-18 Minuten ziehen lassen.
  5. Währenddessen vegane Butter schmelzen, Semmelbrösel goldbraun rösten (5-7 Min).
  6. Zimt und Zucker mischen. Gekochte Knödel in Butterbröseln wälzen, mit Zimt-Zucker und Puderzucker bestreuen.
  7. Sofort servieren solange heiß. Optional mit Vanilleeis oder Marillenkompott.