Einfache Vegane Kürbisknödel mit Paprikasosse
Kürbisknödel sind ein herrliches Herbstgericht - fluffig, sättigend und voller Geschmack. Die leuchtend orangefarbenen Knödel passen perfekt zur würzig-cremigen Paprikasosse und bringen Farbe auf den Teller. Mit fertigem Kartoffelteig ist dieses Rezept auch nach einem langen Tag schnell zubereitet - in nur 45 Minuten steht es auf dem Tisch.
Tipp: Hokkaido-Kürbis eignet sich besonders gut, da du ihn nicht schälen musst. Die Schale wird beim Raspeln so fein, dass sie mitgegessen werden kann.
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Rezept
Zutaten
- 400g Kürbis Fruchtfleisch (ohne Schale, zum Beispiel Hokkaido)
- 1 Packung veganer Kartoffelknödel Teig (halb und halb)
- Salz und Pfeffer
- Für die Paprikasosse
- 3 bunte Paprikaschoten
- 3 EL vegane Butter
- 200g Sojasahne
- 1/3 TL Chiliflocken
- 1 EL Tomatenmark
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Das Kürbisfruchtfleisch sehr fein raspeln und die Raspeln mit 300ml unter den halb fertigen Kartoffelteig kneten. Mit Salz und Pfeffer würzen und für 10 Minuten quellen lassen.
- In der Zwischenzeit die Paprikaschoten waschen und die Haut abschälen, dann putzen und in Würfel schneiden.
- Die Butter in einer tiefen Pfanne zerlassen und die Paprikawürfel darin andünsten, bis sie weich sind (nach Bedarf etwas Wasser zugeben). Dann mit der Sojasahne ablöschen und mit Chili, Salz umd Pfeffer abschmecken. Tomatenmark einrühren und mit dem Pürierstab zu einer cremigen Sosse vermixen.
- Den Kürbiskartoffel Teig nochmals ordentlich durchkneten und mit feuchten Händen etwa 4cm größe Kügelchen formen. In reichlich Salzwasser kochen, bis sie zur Oberfläche aufsteigen.
Häufige Fragen
- Kann ich den Kürbis durch eine andere Sorte ersetzen?
- Ja, neben Hokkaido eignen sich auch Butternut- oder Muskatkürbis gut. Bei Butternut- oder Muskatkürbis musst du die Schale vorher entfernen, da sie beim Raspeln nicht mitgegessen werden kann. Der Feuchtigkeitsgehalt kann leicht variieren - gib das Kürbisraspel-Wasser daher nach Gefühl dazu und knete den Teig, bis er formbar, aber nicht klebrig ist.
- Kann ich die Kürbisknödel vorbereiten und einfrieren?
- Ja, die rohen Knödel lassen sich sehr gut einfrieren. Forme sie, lege sie einzeln auf ein Blech und friere sie vor, bevor du sie in einen Beutel füllst - so kleben sie nicht zusammen. Aus dem gefrorenen Zustand direkt in kochendes Salzwasser geben, die Garzeit verlängert sich um wenige Minuten.
- Wie lange ist die Paprikasosse im Kühlschrank haltbar?
- Luftdicht verschlossen hält sich die Paprikasosse etwa 3 Tage im Kühlschrank. Beim Aufwärmen langsam und unter Rühren erhitzen, damit die Sojasahne nicht gerinnt. Sie schmeckt auch kalt zu Brot oder als Dip.
- Was passt außer Paprikasosse noch zu den Kürbisknödeln?
- Eine Salbeibutter, brauner Zwiebelsauce oder einfach zerlassene vegane Butter mit gerösteten Kürbiskernen passen ebenfalls sehr gut. Für eine leichtere Variante servierst du die Knödel mit einem knackigen Blattsalat.