Vegane gefüllte Fladen mit Kichererbsen & Spinat
Selbstgemachte Fladen mit würziger Kichererbsen-Spinat-Füllung - dieses Rezept ist das perfekte vegane Fingerfood für Picknick, Gartenparty oder als Mitbringsel. Der Hefeteig aus Vollkornmehl ist überraschend einfach, braucht aber 2 Stunden Ruhezeit - also am besten vorbereiten und den Teig gehen lassen, während du andere Vorbereitungen triffst. Die Füllung aus Kichererbsen, Spinat und Garam Masala ist in 10 Minuten fertig und sorgt für eine sättigende, aromatische Füllung.
Das Beste: Diese Fladen lassen sich wunderbar vorbereiten und einfrieren. Für die nächste Party einfach auftauen und leicht aufbacken - und du hast immer veganes Fingerfood parat!
Warum Kichererbsen die perfekte Füllung machen
Kichererbsen sind reich an Protein und Ballaststoffen - eine Portion liefert etwa 15g pflanzliches Protein. In Kombination mit Spinat (reich an Eisen und Vitamin K) entsteht eine ausgewogene, sättigende Füllung. Das Garam Masala-Gewürz gibt dem Ganzen eine warme, leicht orientalisch-indische Note, die hervorragend zum herzhaften Vollkornteig passt.
Tipp für das Garam Masala: Dieses indische Gewürzmischung enthält typischerweise Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom, Zimt und Nelken. Es entwickelt sein volles Aroma erst beim Anrösten - daher kurz mitbraten, bis es zu duften beginnt. Nicht zu lange, da es sonst bitter wird!
Tipps für den perfekten Hefeteig
- Temperatur ist entscheidend: Hefe mag es warm (nicht heiß!). Das Wasser sollte etwa 35-38°C haben - wenn es sich auf der Innenseite des Handgelenks angenehm warm anfühlt, passt es.
- Die Melasse: Sie gibt der Hefe Nahrung und macht den Teig gleichmäßig braun. Alternativ geht auch ein Teelöffel Zucker oder Ahornsirup.
- Teig auf Vorrat: Den Teig kannst du auch einen Tag vorher zubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen - dann entwickelt er noch mehr Geschmack.
- Variante mit Backpulver: Wer es schneller braucht, kann auch 2 TL Backpulver statt Hefe verwenden - die Fladen werden etwas flacher, aber der Aufwand entfällt.
Womit kann man die Fladen servieren?
Als Dip passt ein schneller Joghurtdip aus Sojajoghurt mit Zitrone und Minze sehr gut. Alternativ funktioniert Hummus oder eine würzige Tomatensoße als Beilage. Wer möchte, kann die Fladen auch aufschneiden und wie Miniburger belegen - mit frischem Salat, Tomaten und veganem Aioli.
Für mehr Kichererbsen-Inspiration schau dir unsere veganen Kichererbsen-Rezepte an. Wer Falafel mag, findet bei den Ofen-Falafel und der Falafel-Trilogie tolle Alternativen. Für weiteres veganes Fingerfood zum Mitnehmen: unsere veganen Wraps oder das Grünkohl-Kichererbsen-Curry für einen wärmenden Hauptgang.
Rezept
Zutaten
- 500 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
- 25 g Kokosfett
- 1 TL Salz
- 1/2 Hefewürfel
- 1 TL Melasse
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Kokosfett
- 500 g gekochte Kichererbsen
- 250 g Spinat (gefroren, bei Frischem ca. 400 g nehmen)
- Garam Masala
Zubereitung
- Hefe mit 150 ml lauwarmem Wasser und Melasse mischen und 5 min ziehen lassen.
- Hefe-Wasser mit Mehl, geschmolzenem Kokosfett und Salz zu einem Teig kneten und für ca. 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
- Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und mit Kokosfett in einer Pfanne anbraten.
- Garam Masala hinzufügen, bis sich ein intensiver Geruch entwickelt. Vorsicht! Nicht anbrennen lassen.
- Spinat und Kichererbsen hinzufügen und etwas abkühlen lassen.
- Teig dünn ausrollen und große Kreise (ca. 10 cm Durchmesser) ausstechen (am besten mit einer Schüssel oä.).
- EL Füllung in die Mitte. Alles zur Mitte hin zusammenfalten und oben etwas zusammendrücken.
- Für 30 min. bei 200 Grad in den Ofen.
Häufige Fragen
- Wie lange dauert die Zubereitung dieser Fladen?
- Die aktive Zubereitungszeit beträgt etwa 30-40 Minuten. Der Teig braucht jedoch 2 Stunden Gehzeit an einem warmen Ort. Am besten den Teig vorbereiten und in dieser Zeit die Füllung machen und andere Vorbereitungen treffen. Ideal als Wochenend-Rezept oder Vorbereitung für eine Party.
- Kann ich Tiefkühlspinat statt frischem Spinat verwenden?
- Ja, absolut! 250g tiefgekühlter Spinat entspricht etwa 400g frischem Spinat - im Rezept kann man ihn direkt gefroren in die Pfanne geben, er taut dort von selbst auf. Wichtig: Danach gut ausdrücken, damit die Füllung nicht zu wässrig wird und der Teig beim Backen schön fest bleibt.
- Wie friere ich die fertigen Fladen ein?
- Vollständig abkühlen lassen, dann einzeln auf einem Blech einfrieren (damit sie nicht aneinander kleben). Nach 1-2 Stunden in einen Gefrierbeutel umfüllen. Haltbarkeit: bis zu 3 Monate. Zum Aufwärmen direkt im Ofen bei 180°C für 10 Minuten aufbacken - sie schmecken fast wie frisch.
- Welche Mehlsorte eignet sich am besten für den Fladenteig?
- Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel) gibt den Fladen einen nussigen, herzhaften Geschmack und mehr Ballaststoffe. Mit hellem Weizenmehl (Type 700 oder 550) werden sie etwas fluffiger. Eine Mischung aus 50% Vollkorn und 50% Weißmehl ist ein guter Kompromiss zwischen Nährwert und Textur.
- Kann man die Fladen auch ohne Hefe zubereiten?
- Ja! Wer es schneller braucht, ersetzt den Hefewürfel durch 2 TL Backpulver und lässt die Gehzeit weg. Die Fladen werden etwas flacher und weniger luftig als mit Hefe, aber der Aufwand ist deutlich geringer. Die Backzeit bleibt gleich - 30 Minuten bei 200°C.
- Was passt als Dip zu den Kichererbsen-Fladen?
- Ein einfacher Sojajoghurt-Dip mit Zitronensaft, frischer Minze und einer Prise Salz passt hervorragend. Klassisch funktioniert auch Hummus als Beilage. Wer etwas Würziges mag: eine schnelle Tomatensalsa aus gehackten Tomaten, Zwiebel, Koriander und Limette rundet das Gericht perfekt ab.
- Für wie viele Personen reicht das Rezept?
- Das Rezept ergibt etwa 11 Fladen. Als Fingerfood oder Snack reicht das für 4-6 Personen. Als Hauptgericht mit Salat für 3-4 Personen. Das Rezept lässt sich leicht verdoppeln - für große Partys einfach doppelte Mengen verwenden und in zwei Etappen backen.