Bunte vegane Falafel-Trilogie
Selbstgemachte vegane Falafel in drei Farben auf einmal - das ist die Idee hinter dieser bunten Trilogie. Die klassisch braune Basis-Variante wird geteilt und mit Spinat-Petersilie (grün) bzw. roter Rübe (pink) verwandelt. Dasselbe Rezept, drei Ergebnisse, ein Aha-Effekt für Gäste.
Kichererbsen liefern pflanzliches Protein und Ballaststoffe - 100g enthalten rund 7g Protein. Als Party-Snack, im Pitabrot mit Hummus oder als Proteinkomponente in einer Buddha Bowl sind sie universell einsetzbar.
Warum sind drei Farben besser als eine?
Die Farben entstehen durch natürliche Zutaten, nicht durch künstliche Farbstoffe:
- Grün: Frischer Spinat und Petersilie werden in ein Drittel der Masse eingemischt - gibt eine kräuterig-frische Note und schöne grüne Farbe
- Pink: Rote Rübe (fein gewürfelt) und ein Schuss roter Rübensaft färben das zweite Drittel - mit leicht erdiger, süßlicher Note
- Braun: Das dritte Drittel bleibt in der klassischen Kichererbsen-Farbe mit Kurkuma-Wärme
Wer Bärlauch-Saison nutzen will: Jetzt im April passt auch vegane Bärlauch-Falafel perfekt als vierte Variante mit saisonalen Wildkräutern.
Wie werden vegane Falafel knusprig und halten ihre Form?
Der häufigste Fehler: Die Masse zu glatt pürieren. Falafel brauchen Textur, damit sie beim Braten zusammenhalten. Die Kichererbsen-Masse sollte grobkörnig bleiben - sichtbare Stückchen sind erwünscht.
Drei Punkte für Falafel, die nicht zerfallen:
- Genug Brösel und Mehl einarbeiten (die Masse muss formbar sein)
- Feuchte Hände beim Formen verwenden
- Die Pfanne mit Kokosfett gut erhitzen bevor die Falafel hineingelegt werden
Wer kein Öl verwenden möchte: Im Airfryer bei 200°C (15-18 Minuten, nach 8 Minuten wenden) funktionieren sie mit nur etwas Olivenöl auf der Oberfläche. Das ausführliche Rezept dazu: Vegane Falafel aus dem Airfryer.
Wie serviert man bunte vegane Falafel?
Als Party-Platte sieht die Trilogie beeindruckend aus - einfach alle drei Farben auf einer Servierplatte anrichten mit verschiedenen Dips:
- Klassisch: Hummus oder Edamame-Hummus für grünen Kontrast
- Frisch: Veganes Tzatziki oder Tahini-Sauce (Tahin + Zitronensaft + Wasser)
- Als Bowl: Über Salat oder Quinoa mit Tahini-Dressing als vollständige Mahlzeit
Mehr Ideen rund um Kichererbsen-Gerichte: Die veganen Kichererbsen-Rezepte Übersicht zeigt, wie vielseitig die Hülsenfrucht wirklich ist.
Rezept
Zutaten
- 400g Kichererbsen über Nacht eingeweicht
- 2-3 Zehen Knoblauch, geschält und gepresst
- 1 Zwiebel, gewürfelt
- 3-4 EL Vollkornsemmelbrösel
- 3-4 EL Vollkorndinkelmehl
- Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
- 1 Hand voll frischer Spinatblätter
- Petersilie
- 3-4 EL rote Rüben Saft
- 1 gekochte rote Rübe, fein gewürfelt
- 1,5 TL Kurkuma
- Kokosfett zum Braten
Zubereitung
- Die Kichererbsen abschütten und abspülen. Mit der Zwiebel, dem Knoblauch und reichlich Gewürzen in den Mixer oder die Küchenmaschine und fein-stückig (nicht breiig) mixen.
- Die Masse Dritteln und für die grüne Version den Spinat und die Petersilie untermixen. Für die anderen Farben einfach die weiteren Zutaten einrühren.
- Nun mit Mehl und Brösel verkneten bis eine formbare, zusammenhaltende Masse entsteht und Falafel formen. Am besten geht das mit feuchten Händen.
- Kokosfett in einer Pfanne erhitzen und die Falafel darin von beiden Seiten schön knusprig und goldbraun braten.
Häufige Fragen
- Warum müssen Kichererbsen eingeweicht werden und nicht aus der Dose?
- Dosenkichererbsen enthalten zu viel Feuchtigkeit - die Falafel werden matschig und halten nicht zusammen. Getrocknete, über Nacht eingeweichte Kichererbsen haben die richtige Stärkestruktur für formbare, knusprige Falafel. Das Einweichen (8-12 Stunden) ist der einzige Zeitaufwand - die eigentliche Zubereitung dauert dann nur 20 Minuten.
- Kann ich diese veganen Falafel auch im Airfryer zubereiten?
- Ja! Bei 200°C für 15-18 Minuten werden sie knusprig ohne Pfannenfett. Falafel auf beiden Seiten leicht mit Olivenöl bestreichen, nach 8 Minuten wenden. Die Masse sollte vorher 30 Minuten gekühlt werden, damit die Bällchen im Airfryer ihre Form behalten. Unser ausführliches [Rezept für vegane Falafel aus dem Airfryer](/r/vegane-falafel-airfryer) zeigt alle Details.
- Warum gibt es drei Farben bei dieser Falafel-Trilogie?
- Die drei Farben entstehen durch natürliche Zutaten: Braun ist die klassische Kichererbsen-Basis, Grün kommt vom Spinat und der Petersilie, Pink entsteht durch roten Rübensaft und fein gewürfelte rote Rübe. Geschmacklich ergänzen sich die drei Varianten: die grüne Variante schmeckt kräuterig-frisch, die pinke hat eine leicht erdige Note.
- Wie forme ich Falafel, damit sie nicht auseinanderfallen?
- Drei Faktoren sind entscheidend: Die Kichererbsen-Masse nicht zu glatt pürieren (etwas Textur lassen), ausreichend Mehl und Brösel einarbeiten bis die Masse formbar ist, und die Falafel mit leicht feuchten Händen formen. Wenn die Masse zu locker bleibt, noch einen Esslöffel Mehl hinzufügen.
- Welche Sauce oder welcher Dip passt am besten zu veganen Falafel?
- Klassisch: Hummus (Kichererbsen-Tahin-Paste), veganes Tzatziki oder Tahini-Sauce (2 EL Tahin + Zitronensaft + Wasser). Für eine fruchtige Note passt auch Mango-Chutney. Im Pitabrot mit gehackten Tomaten, Gurken, Zwiebeln und reichlich Hummus ist Falafel ein vollständiges Gericht.
- Kann man selbstgemachte vegane Falafel einfrieren?
- Ja! Fertig gebratene Falafel auf einem Blech einfrieren, dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. Haltbarkeit: 3 Monate. Zum Aufwärmen 5-7 Minuten bei 180°C im Backofen oder Airfryer - sie werden wieder knusprig. Auch die rohe, geformte Masse lässt sich einfrieren.
- Wie lange sind selbstgemachte vegane Falafel haltbar?
- Im Kühlschrank halten sich gebratene Falafel 3-4 Tage in einer luftdichten Box. Am besten schmecken sie warm - kurz in der Pfanne oder im Backofen bei 160°C aufwärmen. Die rohe Kichererbsen-Masse hält sich im Kühlschrank maximal 24 Stunden.