Vegane Pasta Asciutta

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Am Sommerabend auf der Terrasse braucht es keinen großen Aufwand: Pasta Asciutta steht mit einem geduldigen Soffritto und 20 Minuten Einkochzeit auf dem Tisch - alle Zutaten aus dem Billa-, Spar- oder Hofer-Vorratskeller, kein Backofen, kein Stress. Der Trick liegt im stärkehaltigen Nudelwasser, das Olivenöl und Tomatensauce zu einer seidigen Verbindung emulgiert.

Soffritto und Nudelwasser sind das Geheimnis der perfekten veganen Pasta Asciutta

Der häufigste Fehler: zu hohe Hitze und zu wenig Zeit für das Soffritto. Zwiebeln brauchen wirklich 8-10 Minuten bei niedriger Hitze - zu schnell gebraten schmecken sie scharf, langsam gegart werden sie süßlich und weich. Weitere Tipps für das beste Ergebnis:

Welche Variationen der Pasta Asciutta sind möglich?

Wer mehr vegane Pastasaucen entdecken möchte, findet im veganen Pasta-Saucen-Guide viele weitere Ideen - von cremig bis kräftig. Als Sommer-Alternative passt die vegane Zucchini-Zitronen-Pasta perfekt zur Zucchini-Saison ab Juni. Für alle, die es noch schneller mögen: die vegane Spaghetti Aglio e Olio ist in 15 Minuten auf dem Tisch.

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Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 400 g Penne oder Spaghetti
  • 2 Dosen gehackte Tomaten (je 400 g, am besten San Marzano)
  • 1 große Zwiebel, sehr fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 EL Olivenöl (extra vergine)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zucker oder Agavendicksaft
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • 1 Handvoll frisches Basilikum (oder 1 TL getrocknet)
  • 4 EL Hefeflocken (als veganer Parmesan)
  • 120 ml Nudelwasser zum Binden

Zubereitung

  1. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.
  2. Das Olivenöl in einer weiten Pfanne oder einem zweiten Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Die Zwiebel sehr fein würfeln und 8-10 Minuten langsam anschwitzen, bis sie weich und leicht goldig ist - dieses geduldige Soffritto ist das Herzstück der Sauce.
  3. Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten, bis er duftet.
  4. Tomatenmark einrühren und 2 Minuten unter Rühren anschwitzen, damit es leicht karamellisiert und tiefer im Geschmack wird.
  5. Die gehackten Tomaten dazugeben. Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce bei niedriger Hitze 15-20 Minuten offen einköcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren.
  6. Pasta nach Packungsangabe al dente kochen. Kurz vor dem Abgießen 120 ml Nudelwasser abschöpfen und zur Seite stellen.
  7. Das Nudelwasser in die Sauce einrühren - die Stärke macht die Sauce samtig und verbindet sie mit der Pasta.
  8. Frisches Basilikum grob zerzupfen und in die Sauce geben.
  9. Die abgetropfte Pasta direkt in die Sauce geben und 1-2 Minuten darin schwenken, damit sich alles verbindet.
  10. Mit Hefeflocken und frischem Basilikum servieren. Ein Schuss gutes Olivenöl on top macht es perfekt.

Häufige Fragen

Welche Pasta-Sorte eignet sich am besten?
Penne und Spaghetti sind die Klassiker - sie halten die samtige Tomatensauce gut und haben den richtigen Biss. Auch Rigatoni oder Fusilli funktionieren gut. Vollkornnudeln verändern den Geschmack stärker, können aber als nährstoffreichere Variante verwendet werden.
Kann ich die Sauce vorbereiten?
Ja, das Soffritto mit Tomatensauce lässt sich bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren - der Geschmack wird sogar besser. Einfach die Pasta frisch kochen, die Sauce erwärmen und Nudelwasser hinzufügen. Ideal für Grillabende, wenn du die Vorbereitung auf den Vortag aufteilen möchtest.
Wo kaufe ich die Zutaten in Österreich?
Alle Zutaten sind bei Billa, Spar, Hofer und Lidl im Standardsortiment. San Marzano Dosentomaten gibt es bei Billa Plus und Interspar - alternativ funktionieren auch Standard-Pelati gut. Hefeflocken als veganer Parmesan-Ersatz sind bei Billa, dm und Hofer erhältlich.