Vegane Palatschinken

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Am Sonntagmorgen in Österreich gehören Palatschinken zum Ritual - ob süß mit Marillenmarmelade oder herzhaft mit Pilzragout. Diese vegane Variante mit Hafermilch und Apfelessig ist hauchdünn, elastisch und steht dem Wiener Original in nichts nach. Du brauchst keine Eier, keine Milch und trotzdem gelingen sie perfekt.

Die perfekte Konsistenz

Der Schlüssel zu perfekten Palatschinken liegt in der richtigen Teigkonsistenz. Er sollte dünnflüssig wie flüssiges Schlagobers sein, damit er sich beim Schwenken der Pfanne gleichmäßig verteilt. Ist der Teig zu dick, werden die Palatschinken zu schwer. Ist er zu dünn, reißen sie beim Wenden.

Tipps für gelingsichere Palatschinken

Die richtige Pfanne: Eine flache Pfanne mit niedrigem Rand ist ideal. Palatschinkenpfannen haben oft einen extra niedrigen Rand, der das Wenden erleichtert.

Die richtige Temperatur: Die Pfanne sollte mittelheiß sein - zu heiß und die Palatschinken verbrennen außen und bleiben innen teigig. Zu kühl und sie werden zäh.

Der erste ist für den Hugo: Die erste Palatschinke misslingt oft - das ist völlig normal! Sie hilft dir, die richtige Temperatur und Teigmenge zu finden.

Süß oder herzhaft: Palatschinken passen zu jeder Gelegenheit

Neben der klassischen süßen Variante mit Marillenmarmelade oder veganer Nuss-Nougat-Creme kannst du die Palatschinken auch herzhaft füllen:

Wer den Sonntagsbrunch ausbauen möchte: Vegane Bananenwaffeln oder veganer Kaiserschmarrn passen hervorragend dazu.

Aufbewahrung

Übrige Palatschinken halten sich im Kühlschrank 2-3 Tage. Zwischen die einzelnen Palatschinken Backpapier legen, damit sie nicht zusammenkleben. Du kannst sie auch einfrieren - so hast du immer welche auf Vorrat für spontane Naschkatzen-Momente!

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
8-10 Palatschinken

Zutaten

  • 250g Weizenmehl (Type 480 oder 405)
  • 500ml Hafermilch (oder andere pflanzliche Milch)
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl plus extra zum Braten
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)
  • 1 EL Apfelessig
  • Zum Servieren: Marillenmarmelade, vegane Nuss-Nougat-Creme, Puderzucker, frische Beeren

Zubereitung

  1. Mehl in eine große Schüssel sieben. In der Mitte eine Mulde formen.
  2. Hafermilch, 2 EL Öl, Zucker, Salz, Vanilleextrakt und Apfelessig verquirlen.
  3. Die Flüssigkeit nach und nach in die Mehlmulde gießen und dabei mit einem Schneebesen von der Mitte aus zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig sollte dünnflüssig wie Schlagobers sein.
  4. Den Teig 15-20 Minuten ruhen lassen. Das macht die Palatschinken zarter.
  5. Eine große, flache Pfanne (idealerweise eine Palatschinkenpfanne) bei mittlerer Hitze erwärmen. Mit etwas Öl einpinseln.
  6. Eine kleine Schöpfkelle Teig in die heiße Pfanne geben und durch schnelles Schwenken gleichmäßig verteilen. Die Palatschinke sollte hauchdünn sein.
  7. 1-2 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist und sich die Ränder leicht lösen. Mit einem Pfannenwender vorsichtig wenden.
  8. Weitere 30-60 Sekunden auf der anderen Seite backen.
  9. Fertige Palatschinken auf einem Teller stapeln und warm halten. Mit den restlichen Teig genauso verfahren.
  10. Warm servieren mit gewünschter Füllung: klassisch mit Marillenmarmelade, veganer Nuss-Nougat-Creme, frischen Beeren oder einfach mit Zitronensaft und Puderzucker.

Häufige Fragen

Welche Pflanzenmilch eignet sich am besten für vegane Palatschinken?
Hafermilch ist die beliebteste Wahl - sie hat einen neutralen Geschmack und bindet gut. Auch Mandelmilch und Sojamilch funktionieren gut. Wer es besonders zart mag, ersetzt 100 ml davon durch Mineralwasser: Das macht den Teig noch luftiger.
Warum gibt man Mineralwasser in den Palatschinken-Teig?
Das Kohlensäure-Gas im Mineralwasser macht die Palatschinken besonders zart und luftig. Du kannst 100 ml der Hafermilch durch Mineralwasser ersetzen. Der Effekt ist subtil, aber spürbar - besonders wenn du sehr dünne Palatschinken bevorzugst.
Kann ich den Teig vorher vorbereiten?
Ja, der Teig hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank bis zu 24 Stunden. Vor dem Backen kurz umrühren - der Teig setzt sich leicht ab. Das Quellen macht die Palatschinken sogar etwas zarter als frisch angerührter Teig.