Vegane Feta-Pasta

Zuletzt aktualisiert:

Die vegane Feta-Pasta ist der Gartenparty- und Sommerabend-Klassiker der österreichischen und deutschen Pflanzenküche: Kirschtomaten und veganer Feta landen in die Auflaufform, der Ofen erledigt den Rest - nach 35 Minuten steht eine samtaromatische Sauce auf dem Tisch. Ob schnelles Abendessen unter der Woche, vegane Gartenparty oder Meal-Prep für den nächsten Tag: dieses Rezept enttäuscht nie.

Was dieses Gericht so besonders macht: Der Ofen erledigt die Arbeit. Während die Tomaten aufplatzen und ihr volles Aroma entfalten, karamellisiert der vegane Feta an den Rändern zu einer würzigen Kruste. Das ergibt eine Sauce, die kein Rühren, keine Pfanne und kaum Aufmerksamkeit braucht.

Vegane Feta-Pasta gelingt mit einer einzigen Auflaufform

Das Konzept ist denkbar simpel: Hohe Ofenhitze bei 200 °C verwandelt Kirschtomaten in süßlich-säuerliche Gebilde, die beim Zerdrücken sofort eine natürliche Sauce bilden. Der vegane Feta-Block gibt dabei Textur, Würze und Cremigkeit ab. Alles landet in einer einzigen Auflaufform - Abwasch inklusive minimiert.

Entscheidend für die Qualität: ein veganer Feta-Block (nicht die krümelige Variante). Nur ein Stück in Blockform bildet beim Backen die gewünschte goldbraune Außenschicht und einen weichen Kern, der sich später perfekt in die Tomatensauce einarbeiten lässt. Mehr über vegane Käse-Alternativen und ihre Eigenschaften gibt es im Veganen Pasta-Saucen-Guide.

Welche Variationen der veganen Feta-Pasta gibt es?

Variation Änderung Tipp
Mediterran Kalamata-Oliven und Kapern mitbacken Kräftigeres, salziges Aroma
Mit Spinat Babyspinat nach dem Backen untermengen Fällt in der Restwärme zusammen
Mit Zucchini Zucchini-Würfel mit zu den Tomaten geben Gleiche Backzeit, extra Biss
Protein-Boost Kichererbsen-Pasta verwenden Bis zu 20 g Protein pro Portion
Scharf Mehr Chiliflocken und frische Jalapeño Für Liebhaber intensiver Aromen

Das Nudelkochwasser macht die Sauce besonders cremig

Das Geheimnis liegt im Nudelkochwasser. Die beim Kochen gelöste Stärke verbindet sich mit dem Olivenöl und dem zerdrückten veganen Feta zu einer emulgierten, samtigen Sauce - ohne Sahne, ohne weiteres Fett. Unbedingt eine Tasse aufbewahren, bevor die Pasta abgegossen wird. Esslöffelweise hinzufügen, bis die Konsistenz stimmt: glänzend, sämig, nicht trocken.

Wer Pasta-Kochen zur Kunst verfeinern möchte, findet weitere Techniken in Nudeln richtig kochen.

Vegane Feta-Pasta passt zu Sommerabend und Gartenparty

Diese Pasta ist ein echtes Allround-Rezept:

Für weitere schnelle Sommerrezepte empfehlen sich Vegane Pasta al Limone mit frischen Zitronen und Vegane Pasta Primavera mit saisonalem Frühlingsgemüse.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 400 g Kirschtomaten
  • 200 g veganer Feta-Block (aus Cashews oder Soja)
  • 4 Knoblauchzehen, leicht angedrückt
  • 5 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 300 g Penne, Rigatoni oder Fusilli
  • 1 Handvoll frische Basilikumblätter
  • 2 EL Hefeflocken
  • Zeste einer halben Zitrone (optional)

Zubereitung

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen.
  2. Kirschtomaten halbieren, falls sie sehr groß sind, oder ganz lassen. Mit den angedrückten Knoblauchzehen in eine mittelgroße Auflaufform geben. 4 EL Olivenöl darübergießen, Chiliflocken, Oregano, etwas Salz und Pfeffer hinzufügen und gut vermengen.
  3. Den veganen Feta-Block in die Mitte der Auflaufform setzen. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und leicht pfeffern.
  4. Im vorgeheizten Ofen 28-32 Minuten backen, bis die Tomaten aufgeplatzt sind und stellenweise karamellisieren. Der vegane Feta sollte goldbraune Stellen bekommen und insgesamt weich sein.
  5. Während der letzten 15 Minuten Backzeit die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Vor dem Abgießen unbedingt 1 Tasse Nudelkochwasser aufbewahren.
  6. Auflaufform aus dem Ofen nehmen. Den veganen Feta mit einer Gabel vollständig zerdrücken. Tomaten und Knoblauch ebenfalls zerdrücken und alles zu einer cremigen, stückigen Sauce verrühren.
  7. Die abgegossene Pasta direkt in die Auflaufform geben und gut untermischen. Falls die Sauce zu dickflüssig ist, esslöffelweise Nudelkochwasser hinzufügen, bis die Konsistenz samtig und glänzend ist.
  8. Hefeflocken und frische Basilikumblätter darüberstreuen. Nach Wunsch Zitronenzeste darüberreiben. Sofort servieren.

Häufige Fragen

Welchen veganen Feta verwende ich am besten?
Für Ofenpasta eignet sich ein fester Feta-Block am besten - er hält die Form beim Backen, karamellisiert an den Rändern und lässt sich danach cremig zerdrücken. Cashew-basierter veganer Feta schmilzt besonders samtig; soja-basierter Feta gibt kräftigere Würze. Beide Varianten findest du im Kühlregal bei Billa, Spar oder Hofer - achte auf das V-Label auf der Verpackung.
Warum Nudelkochwasser aufbewahren?
Das Kochwasser enthält gelöste Stärke aus der Pasta. Diese Stärke verbindet sich mit dem Olivenöl und dem zerdrückten Feta zu einer emulgierten, samtigen Sauce - ähnlich wie ein natürlicher Bindemittel. Ohne Kochwasser kann die Sauce zu trocken oder ölig wirken. Eine Tasse reicht aus; du brauchst sie nicht vollständig zu verwenden.
Kann ich die Pasta vorbereiten?
Tomaten und veganen Feta kannst du bereits am Vortag in die Auflaufform legen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Das Backen und Kochen der Pasta dann kurz vor dem Servieren. Reste schmecken auch kalt hervorragend als Pastasalat und halten sich gut abgedeckt bis zu 2 Tage im Kühlschrank.