Vegane Blumenkohl-Carbonara

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Blumenkohl ist das heimliche Talent der veganen Sommerküche. Pürierter, ofengerösteter Blumenkohl ergibt eine seidige Sauce, der eine Prise Kala Namak einen leicht eierartigen Ton gibt. Das Ergebnis ist ein cremiges Abendessen, das in 40 Minuten auf dem Tisch steht - perfekt nach einem langen Sommertag oder als warmer Abschluss eines Gartenparty-Abends. Alle Zutaten bekommst du bei Billa, Spar und Hofer; Kala Namak findest du im Bioladen oder Asiamarkt.

Rösten und Mixen sind die zwei entscheidenden Schritte für eine cremige Blumenkohl-Sauce

Der Blumenkohl muss zuerst bei hoher Hitze rösten - dabei karamellisiert er leicht und entwickelt ein nussiges, tiefes Aroma. Frisch gekochter Blumenkohl wäre milder und flacher. Nach dem Rösten kommt alles in den Mixer: Brühe, Hafermilch, Hefeflocken und das Kala Namak. Binnen 2-3 Minuten entsteht eine samtglatte Sauce.

Das Nudelkochwasser ist der zweite Trick: etwas davon in die Sauce einrühren verbindet alles zu einer seidig-cremigen Konsistenz, die jede Nudel gleichmäßig umhüllt.

Welche Variationen sind möglich?

Extra-cremig: 2 EL Cashewmus oder eine Handvoll eingeweichte Cashews beim Mixen zugeben.

Schärfer: Eine Chilischote mitrösten oder 1/4 TL Chiliflocken in die Sauce einarbeiten.

Proteinreich: Gebackene Kichererbsen statt oder zusätzlich zum Tofu - sie geben extra Biss und passen gut zur Gartenparty.

Pilz-Variante: Champignons oder getrocknete Steinpilze in der Pfanne rösten - passt hervorragend zur Blumenkohl-Sauce.

Die fertige Sauce hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage und lässt sich einfrieren. Den Blumenkohl kannst du auch am Vorabend rösten und kühl lagern - das spart abends viel Zeit.

Weitere cremige Pasta-Ideen findest du in unserem Rezept für vegane Pasta Primavera oder die vegane Kokos-Pasta mit Spinat.

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Blumenkohl (ca. 600 g), in Roeschen geteilt
  • 500 g Spaghetti oder Rigatoni (vegan)
  • 180 g Rauchtofu, in kleine Würfel geschnitten
  • 300 ml Gemuesebruehe (warm)
  • 150 ml Hafermilch
  • 4 EL Hefeflocken (Nutritional Yeast)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Kala Namak (schwarzes Salz)
  • 1 TL geraeuchertes Paprikapulver
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Frische Petersilie zum Servieren

Zubereitung

  1. Backofen auf 200 degC Umluft vorheizen. Blumenkohl-Roeschen auf einem Backblech verteilen, mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. 20-25 Minuten rösten, bis die Raender goldbraun sind.
  2. Rauchtofu-Würfel in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten knusprig anbraten. Beiseite stellen.
  3. Reichlich gesalzenes Wasser aufkochen und die Pasta nach Packungsangabe al dente kochen. 1 Tasse Nudelkochwasser aufheben, dann Pasta abgiessen.
  4. Geroestetem Blumenkohl, Knoblauchzehen, warme Gemuesebruehe, Hafermilch, Hefeflocken und Kala Namak in einen Mixer geben. 2-3 Minuten cremig purieren. Falls die Sauce zu dick ist, etwas aufgehobenes Nudelkochwasser einarbeiten.
  5. Sauce in einer großen Pfanne bei niedriger Hitze kurz erwaermen. Pasta dazugeben und gut durchschwenken, bis alles gleichmaessig bedeckt ist.
  6. Auf Teller verteilen, Rauchtofu-Würfel darueber geben, mit geraeuchertem Paprika und frischer Petersilie bestreuen. Sofort servieren.

Häufige Fragen

Was macht die Sauce der veganen Blumenkohl-Carbonara so cremig?
Gekochter und pürierter Blumenkohl bildet die Basis der Sauce. Er enthält natürliches Pektin, das beim Mixen eine seidige, dickflüssige Konsistenz ergibt - ganz ohne Sahne oder Käse. Hefeflocken sorgen für würzige Tiefe, Hafermilch macht die Sauce noch samtiger.
Was ist Kala Namak und warum kommt es in dieses Rezept?
Kala Namak ist ein indisches Schwarzsalz mit einem charakteristischen Schwefelgeruch. Es verleiht der Sauce einen leicht eierartigen Geschmack, der an klassische Carbonara-Aromen erinnert. Erhältlich in Bioläden, Asiamärkten oder online - ein kleines Gläschen reicht viele Monate.
Welche Pasta passt am besten zu Blumenkohl-Carbonara?
Spaghetti oder Rigatoni funktionieren am besten. Spaghetti nehmen die cremige Sauce gleichmäßig auf, Rigatoni fangen die Sauce in ihren Röhren und ergeben eine besonders sättigende Portion. Pasta in jedem Fall al dente kochen - zu weiche Nudeln zerfallen beim Schwenken.