Veganer gedünsteter Rosenkohl

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Kohlsprossen, Sprossenkohl oder Rosenkohl - egal wie du ihn nennst, dieses Wintergemüse hat es in sich! Gedämpft entfaltet er sein mild-nussiges Aroma und bleibt dabei knackig und voller Nährstoffe.

Warum Rosenkohl so gesund ist

Rosenkohl ist ein echtes Nährstoffwunder und besonders im Winter wertvoll:

100 g Rosenkohl liefern nur etwa 36 Kalorien, aber dafür 4 g Ballaststoffe, die lange sättigen und die Verdauung unterstützen.

Tipps für perfekten Rosenkohl

Die richtige Größe: Wähle möglichst gleich große Röschen, damit sie gleichmäßig garen. Kleinere Röschen sind oft zarter und milder im Geschmack.

Nicht zu lange garen: Überkochter Rosenkohl wird matschig und entwickelt den typischen "Kohldunst". 12-15 Minuten Dämpfen reichen völlig aus.

Erst nach dem Garen würzen: Das Salz erst zum Schluss hinzufügen, damit der Rosenkohl schön grün bleibt.

Mehr leckere vegane Wintergerichte findest du bei unserem Grünkohl-Rezept oder beim herzhaften Linseneintopf.

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Rezept

Zubereitungszeit
5 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
20 Min
Portionen
2

Zutaten

  • 400 g Rosenkohl (ca. 16-20 Röschen)
  • 1 TL Salz
  • 1 EL vegane Butter oder Olivenöl (optional)
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Eine Prise Muskatnuss (optional)

Zubereitung

  1. Rosenkohl gründlich waschen, äußere welke Blätter entfernen und den Strunk kreuzweise einritzen - so gart er gleichmäßiger.
  2. Einen Topf mit Dämpfeinsatz aufsetzen und das Wasser zum Kochen bringen.
  3. Den Rosenkohl in den Dämpfeinsatz geben und bei geschlossenem Deckel 12-15 Minuten dämpfen, bis er mit einer Gabel leicht durchstochen werden kann.
  4. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben einer Prise Muskatnuss würzen.
  5. Optional mit einem Klecks veganer Butter servieren - am besten mit veganem Sauerrahm genießen!

Häufige Fragen

Wie lange muss Rosenkohl dämpfen?
12 bis 15 Minuten reichen bei geschlossenem Deckel völlig aus. Sobald sich der Rosenkohl mit einer Gabel leicht durchstechen lässt, ist er fertig. Länger dämpfen macht ihn nur matschig und verstärkt den typischen Kohlgeruch.
Warum wird mein Rosenkohl bitter?
Bitterkeit entsteht meist durch zu langes Garen oder zu große, ungleichmäßige Röschen. Wähle möglichst gleich große Röschen und richte dich nach der empfohlenen Garzeit, dann bleibt der Geschmack mild und nussig.
Kann ich Rosenkohl auch kochen statt dämpfen?
Ja, in kochendem Salzwasser braucht er etwa 8 bis 10 Minuten. Dämpfen ist aber schonender für die Nährstoffe und den Geschmack, weil das Gemüse nicht direkt im Wasser liegt und weniger Vitamine auslaugen.
Wie erkenne ich frischen Rosenkohl beim Einkauf?
Frischer Rosenkohl hat feste, geschlossene Röschen mit sattgrüner Farbe und ohne gelbe oder welke Blätter. Je kleiner und fester die Röschen, desto milder und zarter schmecken sie meist.
Passt Rosenkohl gut zu anderen Wintergerichten?
Sehr gut sogar. Er ergänzt sich hervorragend mit Kartoffelgerichten, Getreide wie Hirse oder Quinoa und deftigen Eintöpfen. Probier ihn zum Beispiel als Beilage zu unserem Linseneintopf oder Grünkohl.