Veganes Himbeereis aus 2 Zutaten

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Zwei Zutaten aus dem Tiefkühlschrank, ein Mixer – und in fünf Minuten hast du ein cremiges veganes Himbeereis, das nach Dessert-Genuss schmeckt, aber eigentlich pures Obst ist. Kein Zucker, keine Sahne, keine Eismaschine nötig. Genau das richtige Rezept für spontane Lust auf etwas Süßes – oder als schnelles, leichtes Dessert für Gäste.

Warum dieses vegane Himbeereis so besonders ist

Das Geheimnis steckt in den gefrorenen Bananen: Wenn du sie pürierst, entsteht eine cremige, fast schaumartige Textur – ähnlich wie bei Softeis. Kein Zusatz von Fett oder Süßungsmittel nötig, denn reife Bananen bringen genug natürliche Süße mit.

Die Himbeeren sorgen für Farbe, Frische und eine leichte Säure, die das Dessert lebendig macht. Das Ergebnis sieht aus wie gekaufte Eiscreme und schmeckt auch so – aber besteht zu 100 % aus Rohkost.

Perfekt für:

So gelingt die cremige Konsistenz garantiert

Für das beste Ergebnis ein paar wichtige Tipps:

Bananen richtig einfrieren: Schäl sie, schneide sie in Scheiben und friere sie auf einem Tablett einzeln ein, bevor du sie in einer Dose lagerst. So klumpen sie nicht zusammen und lassen sich leichter mixen.

Himbeeren komplett gefroren verwenden: Frische Himbeeren machen das Eis zu flüssig. Immer tiefgekühlt oder selbst eingefroren verwenden.

Wenig Wasser zuerst: Beginne mit 2–3 EL Wasser und gib mehr hinzu, wenn der Mixer sich schwer tut. Zu viel Wasser macht das Eis zu dünn.

Sofort servieren oder kurz nachfrieren: Nach dem Mixen ist die Konsistenz weich und cremig. Möchtest du eine festere Textur, stelle das Eis für 20–30 Minuten ins Tiefkühlfach – aber nicht länger, sonst wird es hart.

Variationen und Toppings

Das Grundrezept ist vielseitig. Probiere diese Varianten:

Toppings, die gut passen:

Weitere schnelle vegane Eis-Ideen findest du beim veganen Kirsch-Eis in 5 Minuten oder beim fruchtigen veganen Rohkost-Himbeer-Kuchen. Für mehr Dessert-Inspiration empfehlen wir auch unseren Vegane Desserts Guide.

Häufige Fragen zum veganen Himbeereis

Kann ich das Eis einfrieren und später essen?
Ja, aber mit eingeschränkter Qualität. Am besten frischpüriert genießen. Wenn du einfrierst, lass es vor dem Servieren 5–10 Minuten antauen und kurz nochmal mixen für cremige Konsistenz.

Brauche ich einen Hochleistungsmixer?
Nicht zwingend, aber ein leistungsstarker Mixer macht das Ergebnis cremiger. Mit einem normalen Stabmixer etwas mehr Wasser verwenden. Küchenmaschinen mit Messer-Aufsatz funktionieren auch gut.

Wie viele Kalorien hat dieses Eis?
Ungefähr 80–100 kcal pro Portion – je nach Größe der Bananen. Deutlich weniger als konventionelles Sahneeis, und dafür vollgepackt mit Ballaststoffen, Kalium und Antioxidantien aus den Himbeeren.

Schmeckt man, dass es kein richtiges Eis ist?
Kaum! Die cremige Textur der Banane täuscht überzeugend. Gäste, die nicht wissen, dass es veganes "Nice Cream" ist, erkennen den Unterschied oft gar nicht.

Kann ich statt Wasser Pflanzenmilch nehmen?
Ja, das macht das Eis noch cremiger. Hafer- oder Mandelmilch passen gut und geben einen leicht nussigen Unterton.

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Rezept

Zubereitungszeit
5 Min
Gesamtzeit
5 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 3 reife Bananen, geschnitten und eingefroren
  • 250g Himbeeren, tiefgekühlt oder frische eingefroren
  • optional: geraspelte dunkle Schokolade oder Kokosflocken

Zubereitung

  1. Die gefrorenen Bananenstücke mit einem Messer voneinander trennen und in den Mixbecher geben, die Himbeeren und 1/2 Glas (mehr nach Bedarf) kaltes Wasser dazu.
  2. Gut durchmixen, mit Himbeeren und Schokolade garnieren und sofort servieren.